Tiroler verpassen Meistergruppe

Sieg über den GAK: Nur Rapid spielte beim WSG-Punkterekord nicht mit

Moritz Wels (l.) und Nikolai Baden Frederiksen (r.) knieten sich für Torschütze David Kubatta hin.
© GEPA pictures/ Marko Vulic

Die WSG Tirol feierte am letzten Spieltag des Grunddurchgangs einen 2:0-Sieg gegen den GAK und startet nach der Punkteteilung mit acht Punkten Vorsprung auf BW Linz in die entscheidende Phase.

Innsbruck – Am Weltfrauentag schickten sich die Fußball-Männer der WSG Tirol am Sonntagnachmittag im Tivoli-Stadion an, zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in die Meistergruppe der Admiral-Bundesliga einzuziehen. Natürlich taten das die Tiroler mit der nötigen Demut und dem Wissen, dass auch auf drei anderen Plätzen alles für sie laufen musste.

Was die eigenen Hausaufgaben betrifft, machte die WSG schnell einen wichtigen Schritt. Denn schon in der 10. Minute köpfelte David Kubatta eine Naschberger-Flanke zur Tiroler Führung ein. Dass sich der Deutsche dabei auch leicht aufgestützt hatte, übersahen Schiedsrichter Jäger und auch der VAR. In der Folge war der GAK die bessere Mannschaft, hatte Chancen auf den Ausgleich, um sich kurz vor der Halbzeit mit einer Tätlichkeit (Kreuzriegler gegen Baden Frederiksen) ins eigene Fleisch zu schneiden. Und dem nicht genug sah der gesperrte GAK-Coach Ferdinand Feldhofer auf der Tribüne nur wenig später das 2:0: Ademola Ola-Adebomi erzielte sein erstes Bundesliga-Tor per traumhafter Direktabnahme. Die Blitztabelle spuckte die WSG zur Pause dennoch auf Rang sieben aus, weil Rapid gegen Salzburg führte.

In der zweiten Halbzeit war die WSG vor den Augen vor Olympia-Medaillengewinner Johannes Lamparter dann mit einem Mann mehr klar die bessere Mannschaft, es blieb aber trotz der ein oder anderen guten Möglichkeit am Ende beim 2:0-Sieg für die Tiroler.

Und beinahe hätte es tatsächlich noch mit Platz sechs geklappt, denn Altach und Ried verpassten drei Punkte, dafür gewann Rapid überraschend mit 1:0 gegen Salzburg und hat den Kopf damit doch noch aus der Schlinge gezogen.

So geht die WSG als Siebter in die Qualifikationsrunde. „Wir sind stolz, dass wir die beste Hinrunde der Vereinsgeschichte gespielt haben, aber sind demütig genug, um zu wissen, was auf uns zukommt“, blickte Trainer Philipp Semlic gleich nach vorne.

Fußball-Bundesliga (22. Runde):

WSG Tirol - GAK 2:0 (2:0)

Innsbruck, Tivoli Stadion, 2.250, SR Jäger.

Tore: 1:0 (10.) Kubatta, 2:0 (43.) Ola-Adebomi

WSG: Stejskal - Boras, Lawrence, Kubatta (59. Jaunegg) - Sulzbacher, Naschberger, Wels (92. Falkner) , Böckle - Baden Frederiksen (87. Huetz), Ola-Adebomi (46. Hinterseer), Sabitzer (59. Vötter)

GAK: Stolz - Pines, Vraa, Kreuzriegler - Italiano (79. Frieser), Schriebl, Olesen (69. Paumgartner), Lichtenberger (45. Bagrationi), Klassen (69.Schiestl) - Hofleitner (69. Maderner), Harakate

Rote Karte: Kreuzriegler (42./Tätlichkeit)

Gelbe Karten: Ola-Adebomi, Kubatta, Sabitzer bzw. Olesen

Kommende Woche startet die Meister- und Qualifikationsgruppe dann bereits in die erste Runde. Mit der WSG als Anführer der unteren Gruppe. Und bereits das ist aller Ehren wert.