Comeback oder Karriereende? So plant Rodel-Ass Madeleine Egle nach ihrer Doping-Sperre
Es war der große heimische Doping-Aufreger im vergangenen Jahr, als Kunstbahn-Rodlerin Madeleine Egle wegen drei versäumter Dopingtests für 20 Monate gesperrt wurde. Die Rinnerin war im Jahr 2023 bei drei Kontrollen nicht angetroffen worden. Die Sperre läuft rückwirkend seit 1. März 2025 bis Herbst 2026.
Nach dem Urteil war unklar, ob die 27-Jährige ihre Karriere fortsetzen wird. ÖRV-Cheftrainer Christian Eigentler befeuert jetzt in einer Aussendung des Rodel-Verbandes die Gerüchte um ein Comeback. „Madeleine hat uns gegenüber kommuniziert, dass sie wieder in den Spitzensport zurückkehren und eine weitere Olympiakampagne in Angriff nehmen möchte“, so Eigentler.
Davor sind laut dem Chef-Coach noch einige offene Fragen zu klären: „Vorab gilt aber zu klären, ob sie wieder ins Fördersystem aufgenommen wird. Denn ohne Anstellung bei Heer, Polizei, Zoll oder Justizwache ist vielen Spitzensportler:innen in Österreich die Ausübung ihrer Jobs auf Top-Niveau nicht möglich. Das trifft auch auf Madeleine zu.“
Die Tirolerin gewann mehrere WM- und EM-Medaillen, war auch bei Olympia in Pyeongchang 2018 (Teamstaffel-Bronze) und Peking 2022 (Teamstaffel-Silber) erfolgreich. (TT.com)