Ein Jahr voller Einsatz in vielen Bereichen beim Roten Kreuz Kitzbühel
Mehr als 17.800 ehrenamtliche Stunden leisteten die Mitglieder der Rot-Kreuz-Ortsstelle Kitzbühel im vergangenen Jahr. Leiter Alexander Ringler blickte bei der Vollversammlung auf ein arbeitsintensives Jahr zurück.
Kitzbühel – Bei der diesjährigen Vollversammlung der Ortsstelle Kitzbühel des Roten Kreuzes zog die Organisation Bilanz über ein arbeitsreiches Jahr. Mehr als 17.800 Stunden ehrenamtlicher Einsatz wurden in den Bereichen Rettungsdienst, Ambulanzdienste, Krisenintervention sowie in den Gesundheits- und Sozialen Diensten geleistet. Ortsstellenleiter Alexander Ringler gab dabei einen Überblick über die Arbeit der rund 150 Mitglieder der Ortsstelle.
Rückblick auf intensives Jahr
Ein zentraler Bestandteil der Arbeit des Roten Kreuzes bleibt der Rettungsdienst. Von insgesamt rund 34.500 erforderlichen Dienststunden wurden fast 4100 Stunden von ehrenamtlichen SanitäterInnen übernommen. Eine besondere Rolle spielt dabei der rund um die Uhr besetzte Rettungswagen der Kategorie C-RTW, das höchstqualifizierte Einsatzmittel der Rettungswache Kitzbühel, der stets mit zumindest einer NotfallsanitäterIn mit allgemeiner Notfallkompetenz besetzt sein muss. Rund ein Fünftel dieser Dienstschichten wurde von freiwilligen Kräften übernommen.
Zusätzlich leisteten die Ehrenamtlichen bei Ambulanzdiensten, etwa bei Veranstaltungen in der Region, weitere rund 1000 Stunden. Die Mitglieder absolvierten zudem 4700 Stunden für Ausbildungen im Rettungsdienst und in der Katastrophenhilfe, hinzu kamen rund 1400 Stunden Fortbildung. Insgesamt summiert sich der ehrenamtliche Einsatz im Rettungsdienst, inklusive Ausbildung, Fortbildung und Ambulanzdiensten, damit auf über 11.200 Stunden.
Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen
Stark gefordert war im vergangenen Jahr auch das Kriseninterventionsteam. Es wurde zu 107 Einsätzen alarmiert und leistete dabei mehr als 400 Einsatzstunden. Die sieben Mitglieder der Ortsstelle nahmen darüber hinaus an elf Fortbildungen und Teamtreffen teil. Die speziell geschulten MitarbeiterInnen unterstützen Menschen in akuten psychosozialen Ausnahmesituationen, etwa nach schweren Unfällen oder Todesfällen, und begleiten Betroffene sowie deren Angehörige.
Neben dem Einsatzdienst spielen auch die Gesundheits- und Sozialen Dienste eine wichtige Rolle. In der Lebensmitteltafel der Ortsstelle wurden mehr als 1700 ehrenamtliche Stunden aufgewendet, um Lebensmittel zu sammeln, aufzubereiten und an bezugsberechtigte Personen auszugeben. Auch der Kleiderladen der Ortsstelle wird maßgeblich von freiwilligen MitarbeiterInnen getragen. Neben der Weitergabe gut erhaltener Kleidung trägt der Erlös des Ladens zur Finanzierung weiterer sozialer Projekte bei.
Wichtige Nachwuchsarbeit
Derzeit engagieren sich 18 Jugendliche im Alter zwischen neun und 17 Jahren in der Rotkreuz-Jugend der Ortsstelle. Neben der Vermittlung von Erste-Hilfe-Kenntnissen stehen auch gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge auf dem Programm. Drei BetreuerInnen gestalten dafür ein abwechslungsreiches Jahresprogramm. Zum Abschluss der Versammlung wurden mehrere Mitglieder für ihr Engagement ausgezeichnet und befördert.