Eine Ski-Legende tritt zurück: „Ich wollte es nicht zu früh sagen“
Mit Alexis Pinturault geht zu Weltcup-Saisonende der erfolgreichste französische Alpin-Skifahrer in Pension. Der bald 35-Jährige, der 34 Weltcup-Rennen und 2021 auch den Gesamt-Weltcup gewann, erklärte am Samstag in Courchevel seinen kommenden Rücktritt. „Es ist der richtige Zeitpunkt“, betonte der Allrounder mit Fokus auf die technischen Disziplinen. Bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften holte Pinturault elf Medaillen, darunter zwei WM-Goldene in der Kombination.
„Ich habe lange darüber nachgedacht, vor allem nach der Rückkehr von der Verletzung“, betonte Pinturault an jenem Ort, an dem er aufwuchs und in dem seine Familie in der Hotellerie tätig ist. „Ich wusste schon zu Beginn der Saison, dass es meine letzte ist, wollte es aber nicht zu früh sagen.“
Seinen bisher letzten Weltcupsieg feierte Pinturault im März 2021 in Lenzerheide. In jüngerer Vergangenheit wurde der einstige Rivale von Marcel Hirscher von Verletzungen geplagt. Im Jänner 2024 erlitt er einen Kreuzbandriss, fast genau ein Jahr darauf zog er sich in Kitzbühel neuerlich eine schwere Knieverletzung zu. In der laufenden Saison startete er nur noch im Riesentorlauf. (APA, TT.com)
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