Unfallursache wird überprüft

Gondel in Schweizer Skigebiet abgestürzt: Betrieb wurde eingestellt

Im Schweizer Skigebiet Engelberg-Titlis ist am Mittwoch eine Gondel abgestürzt.
© APA/AFP/Kantonspolizei Nidwalden

Engelberg – Nach dem tödlichen Seilbahnunfall im Skigebiet Engelberg-Titlis am Mittwoch blieb die betroffene Anlage zwischen den Stationen Trübsee und Engelberg-Stand am Donnerstag weiterhin außer Betrieb. Eine Wiederinbetriebnahme ist derzeit noch ungewiss. Die Ursache des Unfalls wird derzeit untersucht.

Als Ersatz für die Gäste werde eine Luftseilbahn zwischen Trübsee und Engelberg-Stand betrieben, um den Transport sicherzustellen, sagte Fabian Appenzeller, Sprecher der Titlis-Bergbahnen, Donnerstagfrüh. Wie lange die Einschränkungen der Anlage andauern, sei derzeit noch offen.

61-Jährige kam ums Leben

Beim Absturz einer Gondel war am Mittwochvormittag eine 61-Jährige ums Leben gekommen. Die Gondel hatte sich nach der Mittelstation im Gebiet Schlächtismatt gelöst und stürzte ab. Die Bahn war 2015 eröffnet und zuletzt im vergangenen September überprüft worden.

Die Leitung der Untersuchung liegt bei der Staatsanwaltschaft Nidwalden. Zwar gehört Engelberg zum Kanton Obwalden, der Unfall ereignete sich jedoch auf Nidwaldner Kantonsgebiet. (APA, sda)

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