Kompakt-SUV aus China

Dr. Jaecoo und Mr. Hyde: Chery macht es spannend

Neu: der Omoda 5.
© Markus Höscheler

Einer der größten Hersteller Chinas fasst seit Neuestem Fuß in Österreich – den Start übernahmen zwei Kompakt-SUV

Wer versteckt sich hinter Chery Automobile? Jedenfalls handelt es sich dabei um einen chinesischen Automobilhersteller, und zwar einer der größten des Reichs der Mitte. Expansionsbestrebungen wohnen dem Konzern schon länger inne, seit einigen Monaten ist es richtig konkret: Chery macht sich sukzessive in verschiedenen europäischen Staaten breit, im November begann das Unternehmen aus Asien mit dem Österreich-Geschäft, vermittelt über die Importeursfirma Colmobil (aus Israel), die sich sofort daransetzte, österreichweit Händler zu gewinnen (auch in Tirol).

Und nun sind die ersten zwei Submarken hierzulande schon unterwegs: Jaecoo mit dem Jaecoo 7 und Omoda mit dem Omoda 5. Die technische Plattform ist, wie man vom Importeur hört, dieselbe, die Formensprache, das Interieur und die Antriebsstränge unterscheiden sich jedoch deutlich: Beide lassen sich als Kompakt-SUV qualifizieren, wobei der Omoda 5 mit einem Coupé-Look auffällt, der Jaecoo 7 kantiger auftritt. Das Duo gefällt mit großzügig geschnittenen, individuell gezeichneten Kühlergrillzeichnungen, beim Jaecoo 7, 4,5 Meter lang, kann auf Wunsch ein Allradantrieb installiert werden, dann aber nur in Verbindung mit einem konventionellen Verbrennungsmotor.

Innovativer ist der Jaecoo 7 unterwegs, wenn er mit einem Frontantrieb bestückt ist – dann kommt ein Plug-in-Hybrid-System zum Einsatz. Einen ganz anderen Weg verfolgt der etwas kürzere Omoda 5, der ausschließlich mit Vollhybridtechnik zu überzeugen versucht. Sein Basispreis dürfte der Konkurrenz Sorgen bereiten: ab 26.490 Euro.