Zweifarbige Suppe aus Radieschen
Der Innsbrucker Florian Seidl präsentiert ein Rezept, in dem die Lust auf knackiges Gemüse in ungewöhnliche Bahnen gelenkt wird – einmal rosa, einmal grün.
Kaum ein Gemüse passt besser zum Frühling als Radieschen. Hobbykoch Florian Seidl hat für sein Buch „MundArt“ eine Suppe aus dem Gemüse, das im 16. Jahrhundert Gemüse aus China importiert wurde, kreiert.
Zutaten: 4 Bund Radieschen, 1 kleine rohe Rohne, 1 Bund Frühlingszwiebeln, Olivenöl, 1 l Gemüsefond, 100 ml Schlagrahm, Salz, Pfeffer, Suppenwürze, Kresse.
Zubereitung: Radieschen von den Blättern trennen und beides gut waschen. Radieschen fein schneiden, Blattgrün grob hacken. Die Rohne schälen und fein würfeln. Bei den Frühlingszwiebeln den grünen vom weißen Teil trennen und beide in feine Ringe schneiden.
Je einen Schuss Olivenöl in zwei Töpfen erhitzen, die weißen Zwiebelringe im einen, die grünen Zwiebelringe im anderen Topf anbraten, mit Suppe aufgießen und einige Minuten köcheln lassen. Die Radieschen und die Rohne gibt man nun zur helleren Suppe, das Blattgrün zur dunkleren.
Ein paar Minuten mitköcheln lassen und beide Suppen mit einem Mixstab pürieren. In die helle Suppe mixt man noch den Schlagrahm. Mit Pfeffer, Salz und etwas Suppenwürze abschmecken. Mit frischer Kresse und Radieschen anrichten und servieren.
„MundArt“
Der Innsbrucker Florian Seidl wurde schon in der Kindheit von seiner kochbegeisterten Familie geprägt und entwickelte eine Leidenschaft fürs Kochen. Heute arbeitet er bei einer Airline und verbindet seine Liebe zum Kochen mit dem Schreiben und Fotografieren. Seit fast 20 Jahren verfasst er die Kochkolumne „MundArt“.