Letztes Saison-Rennen endete für Ski-Ass am OP-Tisch: „Ich bin total am Boden zerstört“
Die Ski-Weltcup-Saison ging gestern in Hafjell mit norwegischem Jubel zu Ende. Atle Lie McGrath sicherte sich die Slalom-Kristall-Kugel, Timon Haugan gewann den abschließenden Slalom und Mina Fürst Holtmann raste beim Damen-RTL auf das Podest. Doch einer Norwegerin war nicht zum Jubeln zumute.
Kajsa Vickhoff Lie musste die Feiern ihrer Teamkollegen vom Krankenhaus aus mitverfolgen. Die Speed-Spezialistin verletzte sich bei ihrem letzten Saisonrennen in Kvitfjell. „Tja … so endete also die Saison. Ich bin total am Boden zerstört, dass mein letzter Weltcup-Super-G mit einer OP endete. Ich wollte das nächste Tor nehmen, da rutschte mir der Außenski weg und mein Knie wurde unglücklicherweise eingeklemmt. Zuerst dachte ich, es sei nichts Schlimmes, aber nach weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass ein großes Stück Knorpel an meinem Knie abgerissen war“, schilderte die Wahl-Innsbruckerin auf Instagram wie es zur Verletzung kam.
Trotz des Frustes blickt die 27-Jährige schon wieder positiv in die Zukunft: „Die OP ist gut verlaufen. Sie konnten das Stück wieder annähen, also muss ich jetzt sechs Wochen mit Krücken gehen. Ich versuche, es zu akzeptieren und nach vorne zu schauen, aber ich bin nicht gerade ein guter Mensch, wenn ich nicht aktiv sein und mich bewegen kann. Ich habe es schon einmal geschafft – ich schaffe es wieder.“