Die stärkste Landesliga Österreichs: Volleyball-Finale zwischen Hypo II und Hypo III
Eigentlich wären die Hypo-Tirol-Volleyballer dieser Tage, wie so viele Jahre zuvor schon, ins Saisonfinale um den Staatsmeistertitel gestartet. Nach dem Rückzug im Herbst steigt das heiße Endspiel nun in der Landesliga, der wohl höchstklassigstsen in Österreich.
Innsbruck – Aich/Dob gegen Ried im Innkreis und Hartberg gegen Waldviertel. Die Halbfinalserie im österreichischen Herren-Volleyball geht heuer erstmals seit Jahren ohne Hypo Tirol in Szene. Der Serienmeister war bekanntlich im Herbst ausgestiegen: Der neue Höhepunkt heißt jetzt Landesliga-Endspiel und da treffen am Samstag (USI, 16 Uhr) gleich zwei Hypo Tirol Teams aufeinander.
„Das ist sicher die stärkste Landesliga Österreichs“, sagt Sportdirektor Stefan Chrtiansky: „In der zweiten Bundesliga könnten wir, meiner Meinung nach, ganz locker mitspielen, vielleicht diese sogar gewinnen.“ Gleich mehrere ehemalige Kadermitglieder des ehemaligen Bundesligisten spielten jetzt in der höchsten Spielklasse Tirols in den drei an der Spitze stehenden Hypo-Tirol Mannschaften, unterteilt in die Teams I (Youngsters), II und III.
Aufstieg in Bundesliga ist ausgeschlossen
Den Aufstieg zum nationalen Vergleich hat man bei Hypo Tirol trotzdem nicht im Visier. „Dieses Jahr sicher noch nicht“, winkt Chrtiansky ab. In Zukunft vielleicht, aber gesichert sei nichts. Zudem hätten sich die aktuellen Mannschaften großteils dagegen entschieden. Gegenteiliges hatte man während der Saison indes von den Herren der SU Inzingvolley/Mils vernommen, die aber letztendlich die Endspiele der beste vier Teams verpasst hatten.
Im Landesliga-Finale Samstag trifft nun Hypo II auf Hypo III, im Spiel um Platz drei Hypo I auf die USI Avalanches. Die Hinspiele am Donnerstag gewannen Hypo II und die USI-Lawinen jeweils mit 3:0. Bei Gleichstand am Samstag würde ein Golden Set entscheiden. Chrtiansky: „Ich freue mich schon, das wird hochklassig.“
Start in die Relegation
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