ÖSV-Hoffnung operiert

Auf WM-Medaillen folgte schwere Knie-Verletzung: „Achterbahnfahrt der Gefühle“

Pia Hauzenberger braucht nach ihrer Knie-OP viel Geduld.
© GEPA pictures/ Harald Steiner

Pia Hauzenbeger durchlebte zuletzt eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Erst gewann die Oberösterreicherin Anfang März bei der Alpinski-WM der Junioren und Juniorinnen in Narvik (NOR) zwei Bronzemedaillen (Super-G und in der Team-Kombination zusammen mit Leonie Raich). Vergangene Woche dann der Verletzungs-Schock: Beim zweiten Abfahrtstraining im Rahmen des Europacup-Finales in Saalbach kam die 20-Jährige zu Sturz und zog sich dabei einen Riss des vorderen Kreuzbandes und des Meniskus zu.

Nach der Operation in Graz meldete sich die ÖSV-Hoffnung auf Instagram zu Wort. „Schlechte Neuigkeiten! So hatte ich mir das Saisonende nicht vorgestellt. Von Freudentränen bei der Junioren-WM bis hin zum Kreuzband- und Meniskusriss beim Abfahrtstraining für das Europacup-Finale. Dieser Sport kann dir alles geben – und dir im nächsten Moment alles wieder nehmen“, schrieb Hauzenberger.

Und weiter: „Die letzten Tage waren eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich bin unglaublich dankbar für alle, die mich in dieser schweren Zeit unterstützen und dafür sorgen, dass ich alles habe, was ich zum Gesundwerden brauche. Ich versuche, auf meinem Weg zurück positiv zu bleiben. Ich muss definitiv lernen, ruhiger zu sein und geduldiger mit mir selbst …“. Nachsatz: „Entschuldigung im Voraus an alle, die jetzt meine Stimmungsschwankungen ertragen müssen, da ich mich nur auf Krücken bewegen kann.“