Von Bach über Wagner bis zu Jazz: Die Osterwoche bei den Festspielen Erl
Erl – Im Vorjahr schlüpfte Intendant Jonas Kaufmann im Festspielhaus Erl zu Ostern selbst in die Titelrolle von Richard Wagners „Parsifal“. Heuer wird die Inszenierung von Philipp M. Krenn in Erl wieder aufgenommen, an zwei Terminen (2. und 5. April), ohne Mitwirkung Kaufmanns und in fast komplett neuer Besetzung.
Erstmals in Österreich
Jamez McCorkle singt die Titelrolle. Der US-amerikanische Tenor feiert damit sein Österrreichdebüt. Ricarda Merbeth tritt in der Partie der Kundry ebenfalls zum ersten Mal in Erl auf. Als Gurnemanz ist René Pape zu hören.
Musikalisch spannt sich der Bogen weit: von Bachs „Johannes-Passion“ (3. April) mit dem Orchester und dem Chor der Festspiele Erl bis zum Jazz des 20. Jahrhunderts mit Duke Ellingtons „Sacred Concert“ (Bachchor Salzburg und Big Band des Mozarteums Salzburg, 4. April). Das Familienkonzert „Wagnis Wagner“ bildet am Ostermontag (6. April) den Abschluss der Ostersaison 2026 in Erl. (TT)
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