Neuer Feiertag in Österreich? ÖFB-Star Arnautovic „verhandelte“ beim Bundespräsidenten
28 Jahre hat es gedauert, bis sich Österreich wieder für eine Fußball-WM qualifizieren konnte. Für Marko Arnautovic Grund genug, um einen neuen Nationalfeiertag am 18. November in Österreich zu fordern. Doch seinem Wunsch wurde nach der erfolgreichen WM-Quali im Herbst von der Staatsspitze nicht entsprochen. Zumindest Bundespräsident Alexander Van der Bellen ließ einen Hoffnungsschimmer.
„Na ja, lieber Marko Arnautovic, du hast gestern Abend eine Idee gehabt, für die die Bundesregierung und ich uns einsetzen sollen. Schau einmal“, sagte Van der Bellen in einem auf Social Media geposteten Video – und kramte ein Bild vom WM-Pokal hervor. „Kommt Ihnen bekannt vor, oder? Wenn Ende Juli nächsten Jahres das nach Wien zurückgebracht wird, dann wird man vielleicht noch einmal darüber reden, könnte ich mir vorstellen“, sagte Van der Bellen.
Als die begehrteste Trophäe des Weltfußballs Anfang Jänner in Wien im Rahmen der FIFA World Cup Trophy Tour Station gemacht hat, entfachte „Arnie“ die Feiertags-Diskussion von Neuem, er richtete dem Bundespräsidenten aus: „Jetzt ist der WM-Pokal schon im Jänner da – wie schaut's aus, können wir reden? Ich komme gern in die Hofburg zu Ihnen.“ Van der Bellen antwortete: „Sie sind jederzeit willkommen in der Hofburg, dann reden wir über das Prozedere, wie das gehen könnte. Das kann ich ja nicht allein entscheiden.“
Gesagt, getan! Der ÖFB-Kicker hat die Einladung angenommen und Van der Bellen am Montag in der Hofburg besucht. Wie die „Verhandlungen“ liefen, wurde nicht bekannt. Nur so viel: „Die Voraussetzungen für den Feiertag haben wir geklärt“, schrieb der Bundespräsident zu einem gemeinsamen Selfie auf Instagram.
Und Arnautovic? „Alles geklärt“, sagte der Routinier mit einem Augenzwinkern in die Kamera. (TT.com)