Dutzende Vorfälle aufgetreten

Brandgefahr: Peugeot, Citroën, Fiat und Co. rufen 10.600 Autos in Österreich zurück

Vom Rückruf betroffen sind weltweit unter anderem 124.000 Fiat Grande Panda (Hybrid).
© Fiat

Betroffen sind kleine Hybridautos, bei denen der Verbrennungsmotor und der Elektromotor zu nahe beieinander verbaut sind. Das Problem lasse sich einfach beheben, für die Autobesitzer würden keinerlei Kosten anfallen, so der Autokonzern Stellantis.

Der Autokonzern Stellantis muss weltweit rund 700.000 Fahrzeuge der Marken Peugeot, Citroën, Fiat, Jeep und Alfa Romeo wegen möglicher Brandgefahr zurückrufen. Stellantis bestätigte am Mittwoch, dass weltweit 36 Vorfälle, davon zwölf Brände, in Verbindung mit dem festgestellten Problem aufgetreten seien. Die meisten der Fahrzeuge wurden demnach in Frankreich zugelassen.

In Österreich sind rund 10.600 Fahrzeuge betroffen, so Stellantis Austria zur APA. Die Arbeitsleistung in der Werkstatt dauert ca. 30 Minuten. Die betroffenen Fahrzeughalter sind schon angeschrieben worden bzw. werden noch angeschrieben, erklärte die Österreich-Vertretung. Mehr als 50.000 Rückrufe entfallen auf Deutschland, wie aus Daten des deutschen Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervorgeht.

Welche Autos sind betroffen?

Laut deutschem KBA sind weltweit von dem Rückruf betroffen:

  • 295.000 Peugeot 208 und 2008,
  • 126.000 Citroën der Modellreihen C3 und C4,
  • 124.000 Fiat Grande Panda,
  • 88.000 Jeep Avenger,
  • 44.000 Alfa Romeo Junior.

Problem lasse sich einfach beheben

Betroffen sind laut Stellantis kleine Hybridautos, bei denen der Verbrennungsmotor und der Elektromotor zu nahe beieinander verbaut sind. Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann ein Kontakt zwischen dem Schlauch des Benzinpartikelfilters und der Schutzkappe des Anlasseranschlusses einen Funken und im schlimmsten Fall einen Brand verursachen.

Dem Hersteller zufolge lasse sich das Problem durch den Einbau einer größeren Schutzkappe einfach beheben. Für die Autobesitzer würden keine Kosten anfallen. (APA, AFP, TT.com)