Provinz Van

Erdbeben der Stärke 5,2 erschüttert Gebiet in Osttürkei

Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat am Samstag die Provinz Van im Osten der Türkei erschüttert. Es gab zunächst keine Berichte über Schäden, wie die Katastrophenschutzbehörde Afad mitteilte. Die Lage in den betroffenen Regionen werde jedoch weiter geprüft. Das Beben hatte das Gebiet um die Stadt Tuşba um 8.52 Uhr in einer Tiefe von sieben Kilometern getroffen. Die Erschütterungen waren auch in den umliegenden Provinzen zu spüren.

In der Türkei befinden sich zahlreiche sogenannte Verwerfungen, also tektonische Zerreiß- oder Bruchstellen im Gestein. 2023 war die Region im Südosten der Türkei und im Norden Syriens von zwei verheerenden Erdbeben erschüttert worden. Allein in der Türkei kamen mehr als 50.000 Menschen ums Leben, das Beben sorgte in beiden Ländern für schwere Zerstörungen. Tausende Gebäude stürzten ein und Millionen Menschen wurden obdachlos.

Wissenschafter warnen seit Längerem vor erheblicher Erdbebengefahr in der Türkei. Vor allem die Millionenmetropole Istanbul gilt als stark gefährdet. (dpa)