Neue „Klangbrücken“ bei den Barocktagen in Götzens: Das steht auf dem Programm
Von venezianischer Klangpracht über ein frühes Mozart-Werk bis zu Monteverdis monumentaler „Marienvesper“: Die Tiroler Barocktage laden von noch bis 10. Mai zu vier Konzerten in die Wallfahrtskirche Götzens.
Götzens – Unter dem Motto „Klangbrücken“ finden die Tiroler Barocktage heuer von 12. April bis 10. Mai in der Wallfahrtskirche Götzens statt. Vier Konzerte stehen auf dem Programm, die musikalische Verbindungen von der Renaissance bis in die Gegenwart schlagen.
Den Auftakt hat am 12. April das Konzert „Venezianische Klangpracht“ gemacht. Blechbläser, Kammerchor und Orgel widmeten sich der opulenten Mehrchörigkeit der Renaissance mit Werken von Giovanni Gabrieli und Zeitgenossen. Es musizierten Studierende des Tiroler Landeskonservatoriums gemeinsam mit dem Vokalensemble NovoCanto unter der Leitung von Andreas Lackner.
Am 19. April steht mit „Die Schuldigkeit des Ersten Gebots“ ein frühes geistliches Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm. Gestaltet wird der Abend von den Tiroler Barockinstrumentalisten und heimischen Solist:innen unter der Leitung von Wolfgang Kostner.
Ein Höhepunkt der Konzertreihe folgt am 26. April mit Claudio Monteverdis berühmter „Marienvesper“. Der Hard-Chor aus Linz, Musica Antiqua aus Salzburg sowie das Ensemble Castor interpretieren das monumentale Werk unter der musikalischen Gesamtleitung von Alexander Koller.
Den Abschluss bildet am 10. Mai das Konzert „Vox & Chorda“. Dabei trifft der Kammerchor Cantoholics des Musikgymnasiums Innsbruck auf das Streichquartett Dreiheiligen. Gespielt werden Werke, die einen Bogen von Bach und Mozart bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen spannen.
Alle Konzerte beginnen um 19 Uhr. Karten sind über Ö-Ticket sowie an der Abendkassa erhältlich. Weitere Informationen finden Sie unter www.cultura-sacra.at.