Warten mit Stil: Diese Tiroler Haltestelle könnte die beste des Landes werden
Wo lässt es sich am besten warten? Diese Frage möchte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) mit der Wahl zur besten Bushaltestelle Österreichs beantworten. Die Tiroler Nominierung setzt auf Barrierefreiheit und Sicherheit.
Innsbruck – Jeder Mensch verbringt einen guten Teil seines Lebens damit, sich in Geduld zu üben. Die Wochenzeitung Zeit schätzt, dass wir im Leben etwa 374 Tage nur warten – an der Supermarktkasse, beim Arzt, am PC und im Straßenverkehr.
Besonders Öffi-FahrerInnen können von widrigen Wartebedingungen ein Lied singen. Wieso also nicht die (mehr oder weniger) vergeudete Zeit etwas versüßen? Eine Überdachung kann an einem regnerischen Tag Leben retten, umso besser, wenn auch noch ein Bankerl dabei ist.
Bei der Wahl zur besten Bushaltestelle, veranstaltet vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ), kommt es aber auf noch viel mehr an. Verkehrsverbünde und -unternehmen haben österreichweit 27 Haltestellen nominiert. Eine Fachjury hat diese dann bewertet und pro Bundesland die beste zur Wahl freigegeben. Wer „Österreichs next Top-Bushaltestelle“ wird, dürfen nun neben der Fachjury auch VerbraucherInnen entscheiden. HIER ist es bis 30. April möglich, abzustimmen.
Tirol goes West
Als Tiroler Kandidat steht die Bushaltestelle beim EKZ West in Innsbruck zur Auswahl. Sie gewinnt vielleicht im Vergleich zu anderen Nominationen keinen Schönheitspreis, besticht aber laut VCÖ in anderen Punkten. Zum Beispiel durch einen barrierefreien Zugang, ein taktiles Leitsystem, Spritzschutz, Fahrradabstellplätze, gute Beleuchtung und – man kann es kaum glauben – ein mehrsprachiger Ticketautomat.
Also: Die paar Minuten warten, bis der nächste Bus oder die Bahn eintrudelt, reichen aus, um für die beste Bushaltestelle abzustimmen. Wer weniger optimistisch ist, kann übrigens auch die Mängel an Bushaltestellen dokumentieren. (TT.com)
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Österreichweite Offensive