Vom Aufbrechen und Ankommen
Entlang von Flüssen, durch uralte Wälder und sanft geschwungene Weingärten oder inmitten eindrucksvoller Berge: Wo Niederösterreich am schönsten ist, ist stets ein Rad- oder Wanderweg nicht weit.
Wenn das Rad die glorreichste Erfindung der Menschheit ist – und dafür spricht Vieles –, dann wäre Radfahren dessen Weiterentwicklung ins Wunderbare. Kaum sitzt man im Sattel, spannt sich der Körper vor Unternehmungslust, das Tempo zieht an, der Wind streicht durchs Haar und kühl unter das Hemd. Dann spürt man das Leben, als ob man ganz buchstäblich draufsitzen und es reiten würde. Und doch: Beim Gehen haben wir genau jenes Tempo drauf, das uns erlaubt, die Welt umfassend wahrzunehmen – Schritt für Schritt, mit Blick für das, was sonst leicht vorbeizieht. Eine Landschaft erschließt sich vielleicht nirgends so unmittelbar wie zu Fuß.
Jeder Weg ein eigener
Wobei: Das eine Unterwegssein gibt es nicht. Auf asphaltierten Wegen dahingleiten, auf Schotter kraftvoll vorankommen oder über Wurzeln und Steine bergab – jedes Radfahren ist anders. Mehr als 1.500 Kilometer an Top-Radrouten und rund 4.000 Kilometer regionale Strecken durchziehen Niederösterreich, meist auf eigenen, autofreien Wegen. Auch beim Wandern zeigt sich diese Abwechslung: schattige Täler und erfrischende Klammen entlang glucksender Bäche, stille Waldpfade, aussichtsreiche Höhenwege oder alpine Herausforderungen wie am Schneeberg, Ötscher oder auf der Rax. Mal geht es ums Vorankommen, mal ums Verweilen, und oft um beides zugleich.
Was sich zeigt
Der Duft von Bärlauch im Wienerwald, warmes Gestein nach einem Sommerregen im Waldviertel, die Farben des vergehenden Sommers im Höllental oder das Rascheln der Reben im Weinviertel: Am köstlichsten lässt sich diese Art von Schönheit zu Fuß auskosten. Und wer entlang von Donau, Ybbs, Kamp oder March radelt, erlebt, wie Landschaft ins Fließen kommt.
Was verborgen liegt
Manche Orte erschließen sich erst im langsamen Näherkommen: eine Kuppe mit unerwarteter Aussicht, ein tiefgrüner Teich mitten im Wald, eine windschiefe Hütte in den Weinbergen. Überlaufen sind so versteckte Schätze wie diese niemals, und wenn Sie Glück haben, haben Sie nicht einmal Handyempfang! Doch auch das Rad bringt einen dorthin, wo man sonst nicht wäre: entlang abgelegener Flussufer, durch Kellergassen, hinein in Kulturlandschaften, die seit Jahrhunderten gewachsen sind.
Selected Stays in Niederösterreich
Außergewöhnlich wohnen, mitten im Erlebnis: Die Selected Stays vereinen 67 handverlesene Unterkünfte vom stilvollen Schloss über architektonische Chalets und Häuser bis hin zu Hide-aways im Grünen. Jede Adresse ist geprägt von Persönlichkeit, Qualität und regionaler Verbundenheit. Für alle, die nicht nur unterwegs sein, sondern auch besonders ankommen möchten. Zu finden auf www.niederoesterreich.at/selected
Die Freude des Ankommens
Eines haben beide gemeinsam: die Vorfreude auf das, was kommt. Denn das nächste Etappenziel ist selten nur ein Ort. Es ist ein köstliches Wirtshaus, ein uriger Heurigen mit schattigem Gastgarten, eine besondere Unterkunft oder ein kulturelles Highlight.
Hinauf und hinunter
Wer es sportlicher mag, findet zwischen Wienerwald, Mostviertel, Waldviertel und Wiener Alpen anspruchsvolle Mountainbike-Strecken und Trails, ebenso wie alpine Wanderungen, die Kondition und Trittsicherheit fordern. Und wer es gemütlicher angeht, entdeckt entlang von Flüssen und durch Weingärten Wege, die sich beinahe von selbst erschließen.
Was weiter führt
Am allerbesten lässt sich das alles mit etwas Zeit erleben. Wer nicht nur ein paar Stunden, sondern ein paar Tage wandert und/oder radelt, kann aus einem Wochenende eine Weltreise machen, und aus einer Woche einen Urlaub, der sich wie ein Jahr Auszeit anfühlt. Ganz abgesehen davon, dass dem übernachtenden Gast die schönsten Zeiten des Tages geschenkt werden: die Morgenröte und der Sonnenuntergang. In Niederösterreich lässt sich so eine längere Rad- oder Wandertour besonders bequem gestalten: Auf den schönsten Routen kann man sich das Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft bringen lassen und völlig unbeschwert weiterziehen. Oder fast. Die Jause (Speck! Bauernbrot! Käse!) müssen Sie selbst tragen, zumindest bis zur ersten Rast.
Ob auf zwei Rädern oder den eigenen Beinen: Die Möglichkeiten und Varianten, sich aus eigener Kraft dieses Glück zu bescheren, sind ziemlich unendlich. Wie sich diese Möglichkeiten im Detail anfühlen? Unter niederoesterreich.at/natur oder mit diesem QR-Code kommen Sie zu unseren detaillierten Angeboten!
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Wir helfen gerne weiter:
Tel +43 (0)2742/9000-9000