Dem „Weissen Rausch“ folgt der Kater: „Es war wieder ein großer Fight“
Wie im Vorjahr prägten der siegreiche Titelverteidiger Dieter Bischof (Vbg.) und der Serfauser Dominik Schranz das Kultrennen „Der weiße Rausch“ in St. Anton.
Es ist nichts anderes als eine Tortur auf zwei Ski – und doch für viele das perfekte Ende eines langen Winters. Schon seit Wochen war das Kultrennen „Der weiße Rausch“ in St. Anton mit 555 Wagemutigen ausgebucht. Allein die Eckdaten sprechen für sich: 1346 Höhenmeter, 7,5 Kilometer inklusive eines 150 Meter langen Zwischenanstiegs, der nicht zu Unrecht den Beinamen „Schmerzensberg“ trägt.
Als die adrenalingeladene Meute um 17 Uhr zeitgleich losgelassen wurde, setzte sich ein Duo rasch an die Spitze. Wie im Vorjahr waren es der Vorarlberger Dieter Bischof und der Serfauser Dominik Schranz, die die Renndynamik von vorne bestimmten. Auch der scheinbar nicht enden wollende Buckelpisten-Ritt über die Kandahar sollte keine Entscheidung bringen – am Ende setzte sich erneut Bischof in 8:26,64 Minuten vor Schranz (8:29,09) und dem Deutschen Clemens Schenk (9:05,91) durch.
In dem von frühlingshaften Temperaturen aufgeweichten Zielbereich lagen sich die beiden Dominatoren ehrfürchtig in den Armen. „Es war wieder ein großer Fight mit Dominik“, frohlockte der Sieger. Bei den Damen gewann Petra Zeller. Gemeinsam wird vielen Teilnehmern ein gepflegter Muskelkater sein.