Kein Kavaliersdelikt

Mit fremdem Ausweis unterwegs: Wenn auch andere auf Parkplätzen für Behinderte stehen

Behindertenparkplätze sollen Menschen mit Beeinträchtigung einen kurzen Weg ins Geschäft oder die Arztpraxis ermöglichen. So mancher Mensch ohne Behinderung hat es ebenfalls auf diese Stellplätze abgesehen.
© Rita Falk

Kürzlich musste sich ein 63-Jähriger in Innsbruck vor Gericht verantworten, weil er den Parkausweis eines Verstorbenen mehrfach verwendet hat. Das sei kein Kavaliersdelikt, sondern erschwere Behinderten den Alltag, sagt der Geschäftsführer des Tiroler Behindertenverbands. Nachweisen lässt sich dieser Missbrauch oft nur schwer.