Mehr als 10.000 Euro verloren: 48-jähriger Schwazer fiel auf Anlagebetrug herein
Ein 48-jähriger Mann wurde Opfer eines ausgeklügelten Anlagebetrugs und verlor bei mehreren Überweisungen einen Geldbetrag im mittleren, fünfstelligen Eurobereich.
Ein 48-jähriger Mann aus Schwaz bemerkte erst viel zu spät, dass er Opfer eines schweren Anlagebetrugs geworden war. Doch da hatte der Mann bereits mehrfach höhere Summen auf Schweizer Konten einer bislang unbekannten Täterschaft überwiesen, die Ende November 2025 mit dem 48-Jährigen Kontakt aufgenommen hatte.
Wie die Polizei berichtete, war der Mann von einer Mitarbeiterin einer angeblichen Umfrage rund um den Kauf von Aktien angerufen worden. Diese, sowie anschließend auch ein vermeintlicher Berater, hatten den Mann dazu verleitet, Firmenanleihen zu kaufen. „Im Zuge weiterer Telefonate mit den Beratern garantierten diese eine Verfünffachung des Investments“, hieß es in dem Bericht der Polizei.
Überwies mittleren fünfstelligen Betrag in die Schweiz
Der 48-Jährige überwies daraufhin einen mittleren fünffachen Betrag auf mehrere Schweizer Konten. Nachdem ein weiterer Berater dem Mann die Geschichte auftischte, sein investiertes Kapital habe sich „verdreifacht“, verlangte dieser die Auszahlung seines Gewinns.
Daraufhin wurde der 48-Jährige per Mail aufgefordert, einen weiteren vierstelligen Betrag zu überweisen, „damit die Kontoabrechnung und Überweisung abgeschlossen werden können.“
Nach erfolgter Überweisung wurde ihm die Auszahlung bis zum 13.04.2026 zugesichert. Seitdem besteht laut Angaben der Polizei kein Kontakt mehr, unter den verwendeten Telefonnummern sei niemand erreichbar. Die Ermittlungen laufen. (TT.com)