Auch WAC gewann

WSG Tirol bezwang Ried: Dieser Sieg kann noch ganz viel wert sein

Jubel und Erleichterung entluden sich nach dem Treffer zum 1:0 für die Tiroler.
© gepa/Beganovic

Die Wattener durften dank eines Eigentors in der zweiten Halbzeit über einen 1:0-Erfolg gegen Ried jubeln. Weil auch Schlusslicht WAC den GAK bezwang, bleibt es im Abstiegskampf hochspannend.

Die WSG Tirol machte einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt. Die Tiroler besiegten am Samstag in der Qualifikationsgruppe der Bundesliga Spitzenreiter SV Ried mit 1:0 und gehen mit unverändert vier Punkten Vorsprung auf Schlusslicht WAC (1:0 gegen GAK/erster Sieg unter Trainer Silberberger) und Vorreihung bei Punktegleichheit in die letzten drei Runden. Ein Eigentor von Peter Kiedl bescherte der Heimelf den zweiten Sieg im unteren Play-off.

Ried-Trainer Maximilian Senft setzte erstmals in der Startelf auf Evan Eghosa. Der im Winter vom FAC geholte 20-jährige Stürmer zog sich bei einem Zusammenstoß mit Torhüter Adam Stejskal aber bereits nach wenigen Minuten eine Rippenverletzung zu und musste vom Feld. Im Spiel tat sich in der ersten Halbzeit wenig.

Der Zusammenstoß zwischen Adam Stejskal und Evan Eghosa endete für den Rieder Angreifer im Krankenhaus.
© GEPA pictures/ Marko Vulic

Bis kurz vor der Pause wurde ein Mittelfeldkampf ohne Torchance geboten, in der 40. Minute fehlte aber nicht viel auf die Führung der Gastgeber. Ein Schuss von Nikolai Baden Frederiksen landete an der Latte. Drei Minuten später wurde ein Rieder Treffer wegen Torhüter-Behinderung aberkannt. Danach wurden noch zwei Kopfbälle der Tiroler im Anschluss an Ecken gefährlich, fanden aber nicht den Weg ins Tor.

Die Freude ist natürlich groß. Beide Mannschaften hatten Chancen, aber wir haben meiner Meinung nach verdient gewonnen.
Jamie Lawrence, WSG-Verteidiger

In der Pause blieb der angeschlagene Lukas Hinterseer in der Kabine, auch ohne den Routinier blieb die Elf von Philipp Semlic die gefährlichere Mannschaft. Baden Frederiksen scheiterte bei einer Doppelchance zweimal an Ried-Goalie Andreas Leitner (48.), wenig später durften die Tiroler aber dank Rieder Unterstützung jubeln. Nach einem Freistoß von Matthäus Taferner sprang der Ball von Ried-Stürmer Peter Kiedl ins eigene Tor (55.).

Die Gastgeber verteidigten den knappen Vorsprung lange souverän, hatten in der Nachspielzeit aber auch Glück. Kingstone Mutandwa kam in der 92. Minute frei zum Schuss, jagte den Ball aber aus kurzer Distanz weit daneben. Die WSG feierte damit den ersten Saisonsieg gegen Ried. (TT.com, APA)

Quali-Runde, 7. Spieltag

WSG Tirol – SV Ried 1:0 (0:0). Tor: 1:0 (55.) Kiedl (Eigentor). WSG: Stejskal - Boras, Lawrence, D. Gugganig - L. Sulzbacher (79. Naschberger), Taferner, Müller, Böckle - Wels, Baden Frederiksen (80. Huetz) - Hinterseer (46. Ola-Adebomi/93. Kubatta)

Blau-Weiß Linz – SCR Altach 3:0 (0:0)

WAC – GAK1:0 (0:0)