Ötztaler Mountainbike-Festival

Lokalmatador auf dem Elite-Podium: Mario Bair fühlte sich wie im Traum

Der Haiminger Mario Bair jubelte über Rang drei.
© Andreas Gänsluckner

Der 24-jährige Haiminger Mario Bair glänzte beim Elite-Rennen des Ötztaler Mountainbike-Festivals mit Rang drei. Siege gingen an Riley (USA) und Keller (SUI).

Da stand er, der Lokalmatador – und die Strapazen des Rennens schienen wie weggeblasen. „Es fühlt sich unglaublich an, davon habe ich schon lange geträumt“, frohlockte Mario Bair (Cabtech Racing). Der Haiminger, der einen ambitionierten Steinwurf vom Start-Ziel-Gelände zu Hause ist, musste am Ende in 1:19:43,82 Stunden einzig dem überragenden US-Amerikaner Bjorn Riley (1:18:12,95) und dem Schweizer Lars Forster (1:19:29,44) den Vortritt lassen. Der Tiroler Olympiastarter Maximilian Foidl (KTM Factory) konnte auf dem fordernden Rundkurs nicht in die Entscheidung um die Podestränge eingreifen.

Schon vor dem Rennstart hatte Bair über Gänsehaut-Momente berichtet. „Familie, Freunde, Bekannte – es sind so viele Leute da, die dir die Daumen drücken. Und während der acht Runden hat es kaum eine Ecke gegeben, wo man nicht seinen Namen hört.“

US-Sieger Bjorn Riley feierte im Ziel auf seine Art und Weise.
© Andreas Gänsluckner

In Abwesenheit der beiden Tiroler Aushängeschilder Mona Mitterwallner und Laura Stigger war bei den Frauen der Weg frei für Topfavoritin Alessandra Keller. Die Short-Track-Weltmeisterin war eine Klasse für sich und führte in 1:22:24,21 Stunden mit Ginia Caluori (+2:28,2 Minuten) und Romana Forchini (2:46,6) einen Schweizer Dreifachsieg an. Auch bei den Juniorinnen war mit Anja Grossmann eine Eidgenossin voran. Doppelten rot-weiß-roten Jubel gab es in der U23-Kategorie dank der Tirolerin Katrin Embacher und dem Steirer Maks Barret Maunz (beide KTM Factory).

Die Tirolerin Katrin Embacher gewann in der U23-Kategorie.
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Am Sonntag wird das Festival mit dem Nachwuchs, den Amateuren und den Masters fortgesetzt.