Heli-Einsätze nach Bergunfällen: Zwei Wanderer in Tirol in steilem Gelände abgestürzt
Zwei Alpinunfälle haben sich am Sonntag in Tirol ereignet. In beiden Fällen gerieten Männer im steilen Gelände zu Sturz und mussten per Hubschrauber geborgen werden.
Ein 58-jähriger Deutscher kam Sonntagmittag beim Abstieg vom Säuling im Gemeindegebiet von Pflach aus bislang unbekannter Ursache vom Weg ab und geriet in steiles, felsdurchsetztes Gelände. Im unteren Bereich rutschte der Mann aus und überschlug sich mehrmals und blieb in einem Schotterbett verletzt liegen. Ein Zeuge setzte den Notruf ab. Nach der Erstversorgung wurde der 58-Jährige mit dem Notarzthubschrauber „Martin 2“ in das Bezirkskrankenhaus Reutte geflogen.
Am selben Tag gegen 16.30 Uhr verunglückte ein 28-jähriger Amerikaner in den Brandenberger Alpen. Der Mann war von Thiersee in Richtung Marblinger Höhe unterwegs, verlor jedoch die Orientierung und geriet in wegloses Gelände. Oberhalb des Pfrillsees stürzte er in teils felsigem, bis zu 40 Grad steilem Gelände und zog sich einen offenen Bruch zu. Der Verletzte setzte selbstständig den Notruf ab und übermittelte seine Koordinaten.
Die Bergrettung Kufstein stieg zum Unfallort auf und versorgte den Mann vor Ort. Anschließend wurde er vom Notarzthubschrauber geborgen und in das Bezirkskrankenhaus Kufstein gebracht. (TT.com)