Übungsturm und Bergeschacht

Neues Feuerwehrhaus in Fügen ist fertig und setzt neue Maßstäbe

Die Segnung des neuen Feuerwehrhauses wurde im Beisein zahlreicher Gäste gefeiert.
© Stefan Rengo

Das rund 10 Millionen Euro schwere Projekt ist nach 13 Monaten bezugsfertig. Im Rahmen der Florianifeier wurde das moderne, autarke Gebäude von gleich zwei Pfarrern gesegnet.

Sicherheit wird groß geschrieben. So auch in Fügen, wo die Freiwillige Feuerwehr kürzlich bei ihrer Florianifeier ihr neues großes Feuerwehrhaus segnen ließ. Und das mit einem Festakt, der die Bedeutung der Feuerwehr für die gesamte Region unterstrich.

Das Gebäude ist erste in Fügen, das durch eine Photovoltaikanlage und Notstromversorgung völlig autark agieren kann. Neben einem 180 m² großen Katastrophenschutz-Lager verfügt das Haus über modernste Ausbildungseinrichtungen wie einen Übungsturm, einen Pumpensumpf und einen Bergeschacht. Zehn Millionen Euro waren für den Neubau auf dem 5000 m² großen Feld nach den Plänen von Architekt Conrad Messner (DIN A4 Architektur) veranschlagt worden. Wie bei der Feier verlautbart wurde, soll das Projekt am Ende unter dem veranschlagten Budget abgeschlossen worden sein.

Nach 13 Monaten bezugsfertig

In seiner Ansprache betonte der Fügener Kommandant Stefan Flörl die historische Dimension des Neubaus, der nach einer Rekordbauzeit von nur 13 Monaten bezogen werden konnte. Stolz verweist die Feuerwehr auf „hochkarätige Gäste“, die der Segnung durch Pfarrer Tobias Höck und seinem pensioniertem Vorgänger Erwin Gerst beiwohnten. Darunter die Bürgermeister und Vizebürgermeistern aus Fügen und Fügenberg, Sicherheitslandesrätin Astrid Mair und Landesfeuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter sowie diverse Feuerwehrkommandanten.

Bilder von der Florianifeier in Fügen

© Marcel Kreidl

© Marcel Kreidl

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© Martin Ludwig

© Martin Ludwig

© Martin Ludwig

© Stefan Rengo

© Stefan Rengo

© Stefan Rengo

Ein emotionaler Höhepunkt war die Ehrung verdienter Mitglieder. Adolf Anker wurde für seine 50-jährige Tätigkeit im Feuerwehrdienst ausgezeichnet. Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war die Beförderung von Mathias Haidenhofer, der zum Hauptverwalter ernannt wurde.

Umrahmt wurde das Fest von der Bundesmusikkapelle Fügen (Obmann Max Hauser, Kapellmeister Marco Baumann), der Schützenkompanie Fügen unter Hauptmann Josef Hauser sowie dem Kameradschaftsbund mit Obmann Raimund Emberger.

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