Nach Sichtungen im Siedlungsgebiet in Gschnitz: Jäger erlegten Wolf
Die vor rund zwei Wochen erlassene Abschussverordnung für einen „Risikowolf“ im Bezirk Innsbruck-Land wurde am Dienstagabend erfüllt. Dies teilte das Land Tirol in einer Aussendung am Mittwochvormittag mit.
Im Gemeindegebiet von Gschnitz war zuvor wiederholt ein Wolf jeweils in unmittelbarer Nähe zu von Menschen bewohnten Gebäuden nachgewiesen worden – sowohl durch Sichtungsmeldungen als auch durch Videomaterial, so das Land. In Tirol wurden damit heuer bereits fünf Wölfe erlegt, im gesamten Jahr 2025 waren es sechs.
Das Land Tirol appelliert an die Bevölkerung, Spuren, Sichtungen oder andere Hinweise auf die Präsenz von großen Beutegreifern möglichst rasch über das auf der Website des Landes zur Verfügung stehende Sichtungsformular oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung sei Bildmaterial. (TT.com)
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