Freier Eintritt am Samstag und Sonntag

Europafest in Kufstein und Kiefersfelden: Ein Wochenende voller Höhepunkte

Natascha Zeitel-Bank, Miriam Leunissen, Dave Kock und Engelbert Hopf (von links) freuen sich schon auf das Fest.
© Europäische Akademie Inntal

Kufstein und Kiefersfelden laden am 9. und 10. Mai 2026 zum zweiten bayerisch-tiroler Europamai ein. Die Europäische Akademie Inntal (EAI) präsentiert ein vielfältiges Kulturprogramm und feiert zugleich ihre Nominierung für den Österreichischen Europa-Staatspreis 2026. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.

Kufstein – Das ehrenamtliche Team der Europäischen Akademie Inntal (EAI) veranstaltet an zwei Tagen ein Europafest mit begleitendem Kulturprogramm. Interessierte sind in die Kufsteiner Innenstadt, abends nach Kiefersfelden und am Sonntagvormittag ins Kino Kufstein eingeladen.

Fest in Kufstein und Theater in Kiefersfelden

Am Samstag, dem 9. Mai, findet von 11 bis 16 Uhr das bayerisch-tiroler Europafest auf dem Unteren Stadtplatz in Kufstein statt. Zwischen Rathaus, Festung und KISS Einkaufszentrum erwarten Besucher Quizze, Diskussionen und Kreativangebote. Eine Europa-Bücherausstellung und Zukunftsinstallationen ergänzen das Angebot.

Bürgermeister Martin Krumschnabel eröffnet das Fest um 11 Uhr zusammen mit Dietmar Czernich, dem Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Tirol. Ab 13:30 Uhr bereichern die Slammer Thomas Eiwen (Comedy-Stage Rosenheim) und Katharina Bacher (Innsbruck) sowie Singer-Songwriterin Katrin Freiburghaus die Verleihung des EAI-Fotowettbewerbspreises.

Der Kultursamstag setzt sich am Abend fort: Um 19:30 Uhr spielt das Innsbrucker Playback-Theaterteam „Endorphine“ im Bergwirt in Kiefersfelden. Sie vertiefen das Thema „Mia san Europa – bayerisch-tiroler Grenzgeschichten“ auf kulturell-künstlerische Weise.

Filmmatinee mit Diskussionsgästen

Der Sonntag, 10. Mai, beginnt um 10:30 Uhr mit einer Kinofilmmatinee im Kufsteiner Funplexx-Kino. Gezeigt wird die preisgekrönte Umweltdokumentation „Scars of Growth“, die zum Nachdenken über die Kosten des Wirtschaftswachstums anregt. Maria Noichl, Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP) aus Rosenheim, liefert Hintergrundinformationen aus dem Europaparlament. Prof. Clifford Patten, Rohstoffexperte der Universität Innsbruck, und Vertreterinnen des INFF-Innsbruck ergänzen die Diskussion.

Europa als Friedensprojekt stärken

Die Europäische Akademie Inntal, gegründet Anfang 2024, setzt sich ehrenamtlich für die Europäische Idee ein. Die beiden Gründerinnen und Obfrauen Natascha Zeitel-Bank und Miriam Leunissen betonen: „Wir wollen nicht plötzlich vor den Scherben dieses Friedensprojekts Europäische Vereinigung stehen.“ Sie ergänzen: „Daher führen wir uns immer wieder vor Augen, dass weder die Errungenschaften unserer Demokratien noch die Europäische Integration Selbstläufer sind.“ Die Akademie möchte Europa als Friedensprojekt, Gemeinschaft und Einheit in Vielfalt erlebbar machen.

Für dieses Engagement wurde die EAI mit ihrem Projekt „Europa mittendrin“ für den Österreichischen Europa-Staatspreis 2026 nominiert. Das vollständige Programm des Europafests ist auf der Webseite der EAI verfügbar. (TT)

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