Naherholung

Und raus bist du

Die Rolf-Benz-Design-Linie TAYA ähnelt Indoor-Möbeln, ist aber wasserabweisend und UV-beständig.
© Rolf Benz

Den Begriff „Outdoor“ verband man lange nur mit Funktionsjacken und Wanderschuhen. Neuerdings steht er für den Wunsch, den Garten zum nahezu vollwertigen Wohnraum zu etablieren.

Lassen Sie ihn uns pflegen – den Müßiggang. Die nackten Zehen räkeln sich in der Sonne. Lesestoff in der linken Hand. Eis in der rechten: Das Wohnzimmer mag ein Rückzugsort sein – doch noch regenerativer verspricht eine Auszeit im Garten zu werden. Untermalt von Vogelgezwitscher, einer zarten Windbö und Blütenduft.

Vorausgesetzt, man hat sein grünes Hideout gemütlich ausstaffiert. Die asketische Version wäre eine Hängematte. Doch spätestens wenn man Freunde einlädt, wird’s darin eng.

Bequem soll sie sein und einfach anzubringen - die Hängematte.
© iStockphoto

Kein Wunder, dass Jens Kittel, Brand Manager von Rolf Benz, spätestens seit der Pandemie den Trend wahrnimmt, das Wohnzimmer durch einladende Möbel in den Garten zu erweitern: „Der Außenbereich wird zunehmend als vollwertiger Lebensraum gedacht. Outdoor-Küchen sind heuer besonders gefragt.“

Die Grenzen verschwimmen

Wer viel in die „grüne“ Küche investiert, habe den Anspruch, dass mit Loungemöbeln, Teppichen und Beleuchtung die Grenzen zwischen innen und außen verschwinden: „Dazu passt unser neues Outdoor-Sofa hervorragend: Die dänischen Design-Agentur Norsmind verfolgt in ihrer Design-Idee für Rolf Benz TAYA den Ansatz, den Wohnbereich nach außen zu verlängern.“ Deren Sitzkomfort ähnle einem Indoor-Möbel: „Das Sofa gibt es im identischen Design auch für innen. Eine Aufwertung von Outdoor-Möbeln wie diese ist keine Seltenheit.“

Jens Kittel, Brand Manager von Rolf Benz, bemerkt spätestens seit der Pandemie den Trend, das Wohnzimmer durch einladende Möbel in den Garten zu erweitern.
© Rolf Benz

„Premium-Outdoor-Stoffe sind in Bezug auf Haptik und den angenehmen Griff kaum von Indoor-Stoffen zu unterscheiden“, ergänzt Kittel. Sie müssten allerdings UV-beständig, wasserabweisend und schimmelresistent sein.

Um dies zu gewährleisten, wird beim Gestell des YOKO-Sofas ein Lack genutzt, der für Gebäudefassaden entwickelt wurde. Das macht den Rahmen witterungsbeständig. Wo im Innenraum mit Stahl gearbeitet wird, muss im Außenbereich rostfreier Edelstahl eingesetzt werden. Auch die Innenkonstruktion der Sitzpolster unterscheidet sich: Sie erschwert das Eindringen von Nässe.

Eine Frage des Farbtons

Um das ebenso erholsame wie hochwertige Ambiente im Garten abzurunden, gilt es nun noch, die passenden Farben zu wählen: „Gefragt sind warme Töne (Sand oder Olivgrün) oder klassische Töne (Grau oder Anthrazit).“

Die richtige Pflege von Outdoor-Möbeln

Bei der Produktion von Gartenmöbeln griff man einst zu lackiertem Weichholz wie Kiefer, Fichte oder Buche. Das musste oft geschliffen und nachlackiert werden. Die Folge war die steigende Nachfrage nach pflegeleichten Kunststoffmöbeln.

Heute werden Outdoor-Möbel aus widerstandsfähigen Hölzern wie Teak oder Zeder gefertigt. Deren ätherische Öle bieten einen natürlichen Schutz, was Pflege meist überflüssig macht.

Allerdings sollten Gartenmöbel zu Beginn und am Ende der Saison gereinigt werden. Optimal eignet sich Seifenlauge aus Naturseife. Die enthalten pflanzliche Öle, die neben der reinigenden Wirkung eine gewisse Rückfettung gewährleisten.

Mikrofasertücher entziehen dem Holz Öl. Besser eignen sich Baumwolllappen oder Schwämme. Nach dem Reinigen wäre es optimal, mit einem trockenen Lappen oder Tuch nachzureiben.