Wie die Bergwacht Matrei den Menschen die Natur in Bildern näherbringen will
Von der Berghauswurz bis zum Blick auf die Serles: Die Bergwacht Matrei lädt am 16. Mai zum Bildervortrag im Rathaussaal in Matrei am Brenner ein. Mehrere Hundert Fotografien geben Einblicke in die Natur der Region und zeigen zugleich die Arbeit der Bergwacht.
Matrei am Brenner – 600 bis 700 Fotografien der heimischen Natur, der Pflanzenwelt und der Bergwacht im Einsatz flimmern am kommenden Samstag über die Leinwand im Rathaussaal in Matrei am Brenner. Unter dem Titel „Sehen und staunen“ zeigt die Bergwacht Matrei bereits zum zweiten Mal, welche Vielfalt die Natur im Wipptal zu bieten hat.
Dafür wurden zahlreiche Aufnahmen gesammelt, die während der Dienststreifen entstanden sind. „Wir wollen den Leuten klarmachen, dass man die Natur respektiert“, erklärt Gottlieb Schwaiger, Einsatzstellen Leiter der Bergwacht Matrei am Brenner. „Viele laufen daran vorbei und sehen gar nicht mehr, wie schön es blüht und wächst bei uns.“
Die Bilder führen das Publikum quer durch die Landschaft des Wipptals – hauptsächlich durch das Gemeindegebiet von Matrei am Brenner. Doch auch etwa die Natur aus dem Gschnitztal, rund um den Obernberger See und aus dem Natura-2000-Gebiet in Vals wird gezeigt. Teilweise werden dabei auch die Namen der Blumen eingeblendet – ebenso etwa Informationen darüber, ob eine Pflanze teilweise geschützt oder sogar gänzlich geschützt ist. „Damit die Leute wissen: Die wachsen bei uns“, erklärt Schwaiger. So würden im Wipptal beispielsweise verschiedene Orchideenarten wachsen.
Doch der Abend zeigt nicht nur die Schönheit der Natur: Ein sogenannter „Verrottungsteppich“ verdeutlicht, wie lange verschiedene Gegenstände benötigen, um in der Natur zu verrotten.
Die Veranstaltung findet am Samstag, dem 16. Mai, um 19 Uhr im Rathaussaal Matrei am Brenner statt. Der Eintritt erfolgt auf Basis freiwilliger Spenden. (TT)
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