Volle Säle, intensive Debatten: Journalismusfest Innsbruck endete mit Besucherrekord
Mit rund 7800 Besucherinnen und Besuchern hat das Journalismusfest Innsbruck heuer einen neuen Höchstwert erreicht. Drei Tage lang diskutierten internationale Journalistinnen, Wissenschaftler und Aktivistinnen über Krisen, Medien und Politik.
Innsbruck – Mit einem neuen Besucherrekord ist das fünfte Journalismusfest Innsbruck zu Ende gegangen. An drei Tagen zogen Debatten, Vorträge und Live-Podcasts von Freitag bis Sonntag rund 7800 Interessierte an – mehr als je zuvor, wie die Veranstalter am Montag mitteilten.
Das Festival versammelte rund 180 internationale Mitwirkende, darunter renommierte Medienschaffende, Forschende sowie Vertreterinnen und Vertreter von NGOs. Auf dem Programm standen rund 80, größtenteils frei zugängliche Veranstaltungen.
Gut besucht waren auch die Auftritte von prominenten Gästen wie dem in seiner Heimat verfolgten türkischen Journalisten Can Dündar und dem langjährigen ZDF-Moderator Claus Kleber. Auch das Konzert der russischen Band Pussy Riot und der Reporterslam im Treibhaus waren ausverkauft.
Festivalmitgründer und Programmverantwortlicher Benedikt Sauer sieht in dem Ergebnis einen Beleg dafür, dass es einen Ort braucht, der nicht nur informiert, sondern Debatten über Krisen und Medienfragen anregt und persönliche Begegnungen ermöglicht.
Ausblick auf 2027
Das Journalismusfest wird fortgesetzt: Die sechste Ausgabe findet vom 21. bis 23. Mai 2027 statt. Einzelne Programmpunkte bleiben darüber hinaus erhalten: Die Ausstellung „Das andere Russland“ ist noch bis 27. Mai in der Claudiana zu sehen, „Lebanon – In a State of Unrest“ bis 5. Juni im Innenhof der Theologischen Fakultät. (TT)
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