Neue Tafeln in Schwaz: Spielplätze sprechen alle Sprachen
Die Stadtgemeinde Schwaz und frühfördern.at haben auf zwei Spielplätzen neue Kommunikationstafeln installiert. Diese erleichtern Kindern und Erwachsenen die Verständigung. Unabhängig von Sprache oder Fähigkeiten fördern sie Inklusion auf den Anlagen in Königfeld und im Postpark.
Die zwei Tafeln wurden kürzlich auf den Schwazer Spielplätzen Königfeld und im Postpark aufgestellt. Sie sollen Inklusion und Barrierefreiheit stärken. Spielen verbindet alle, doch oft fehlt die gemeinsame Kommunikation.
Martina Van Der Spek und Simone Geisler von der Frühförderstelle in Schwaz übergaben die Tafeln. Sie erklärten dazu: „Die Spielplatztafel mit 66 METACOM-Symbolen erleichtert sowohl Kindern, die sich nicht verbal ausdrücken können, als auch Menschen mit geringen Deutschkenntnissen die Kommunikation miteinander.“ Man kann auf die Symbole zeigen. So lassen sich Fragen stellen, Spiele starten oder Wünsche mitteilen. „So entstehen Kommunikation und gelebtes Miteinander“, ergänzten die Expertinnen.
Räume des Miteinander
Nadine Hechenblaikner, Familienreferentin, betonte den Wert der Initiative. „Jedes Kind soll auf unseren Spielplätzen dazugehören. Es soll mitmachen können, ob es sprechen kann oder die deutsche Sprache beherrscht. Mit diesen Tafeln schaffen wir Räume des Miteinanders.“ Auch Sozialreferentin Eva Beihammer unterstrich den gesellschaftlichen Mehrwert. „Inklusion ist für uns gelebte Praxis. Diese Tafeln bauen Barrieren ab. Sie lassen Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen gleichberechtigt teilhaben.“
frühfördern.at ist ein Angebot der Lebenshilfe Tirol. Es unterstützt rund 120 Kinder mit Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen. Auch deren Familien erhalten gezielte Frühförderung. Dazu gehört auch Freizeitassistenz im Bezirk Schwaz.
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