„Handwerk kann nicht durch KI & Computer ersetzt werden!“
Armin Schaur hat nach der Lehre und der Meisterprüfung den elterlichen Installationsbetrieb in Thaur übernommen.
Armin Schaurs Weg war in gewisser Weise vorgezeichnet. 1989 hat er im elterlichen Betrieb eine Lehre zum Installateur begonnen, anschließend die Meisterprüfung abgelegt. Und dennoch war dieser Weg für ihn kein Zwang. „Die Motivation war eigentlich schon immer vorhanden, da ich ja direkt in die Firma hineingewachsen bin. Ich habe schon früh gesehen, wie vielseitig und spannend dieser Beruf ist“, erinnert er sich an seine Jugendjahre. Nach mehrjähriger Erfahrung hat er schließlich den Betrieb übernommen und führt ihn nun in zweiter Generation.
Motivation und Ansporn
Geboten wird alles, was zum klassischen Installateurhandwerk zählt. Sanitär: Außenverrohrung, Badsanierung und Hausinstallation; Heizung: Installation von Energieanlagen wie Öl, Gas, Pellets und Wärmepumpen; Lüftung: Klima- und Solaranlagen sowie diverse Reparaturarbeiten. „Der Betrieb ist auf dem neuesten Stand der Technik, laufende Schulungen halten unser motiviertes Team up to date“, erzählt der Firmenchef nicht ohne Stolz. Auch nach vielen Jahren in seinem Beruf gefällt ihm die Abwechslung im Alltag und die Vielfalt der Tätigkeit. „Jeder Tag bietet eine neue Herausforderung und der Dank der zufriedenen Kunden ist immer wieder Motivation und Arbeitsansporn für mich persönlich.“
Vielfalt und Möglichkeiten
Für Armin Schaur ist es unverständlich, dass sich zu wenige junge Menschen für das Handwerk interessieren: „Die Jugendlichen unterschätzen die Vielfalt und Möglichkeiten, die unser Handwerk birgt. Viele glauben, ohne Studium hat man heute keine Chance. Dabei ist der Hausverstand genauso wichtig wie die Theorie. Man lernt durch die Praxis – ‚learning by doing‘.“ Der Thaurer Unternehmer gibt angehenden Lehrlingen folgenden Rat mit auf den Weg: „Seid motiviert und stets interessiert, stellt Fragen, probiert, selbstständig zu arbeiten, und nutzt die Chance, diesen abwechslungsreichen Beruf zu erlernen.
Das Handwerk kann nicht durch Computer oder Künstliche Intelligenz ersetzt werden. Handwerk hat goldenen Boden – dieser Spruch ist auch heute noch gültig.“ Armin Schaur sieht die Karrierechancen in seinem Beruf als hervorragend. „Der Beruf ist zukunftssicher und bietet viele Möglichkeiten zur Weiterbildung. Von den ca. 30 in unserem Betrieb ausgebildeten Lehrlingen haben drei erfolgreich die Selbstständigkeit gewählt. Außerdem hat man mit dieser Ausbildung nicht zuletzt hervorragende Aufstiegsmöglichkeiten.“ (guwa)
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