Raiders kassierten zum Auftakt eine schmerzhafte Klatsche in München
„Es wird Geduld brauchen“, hatte Rückkehrer Shuan Fatah gleich nach seinem Comeback auf der Trainerbank der Swarco Raiders betont. Der Kader sei sehr dünn und man müsse erst den heimischen Nachwuchs heranführen. Dass man beim Ligastart der neu kreierten European Football Alliance (EFA) dann gleich in München beim Titelfavoriten ranmusste, machte die Aufgabe nicht leichter. Die 30:58-(17:33)-Niederlage auf der Anzeigetafel bestätigte alle Befürchtungen.
Alter Bekannter beim Gegner
Schon nach dem ersten Viertel lagen die Raiders mit 6:21 zurück. Das freute natürlich den Offensive-Koordinator der Ravens, Kyle Callahan. Mit dem US-Amerikaner feierten die Raiders unter Fatah große Erfolge – Callahan war jahrelang der Quarterback (2011–14) von Fatah und arbeitete danach auch im Trainerteam der Tiroler bis 2021. Und Callahans Offensive war an diesem Nachmittag nicht zu stoppen.
Die Tiroler versuchten alles, mussten die Übermacht der Münchner aber neidlos anerkennen. Positiv war in jedem Fall Receiver Aaron Jackson mit seinen ersten Touchdowns für die Raiders. An dem US-Amerikaner wird man noch viel Freude haben.
Ansonsten kann man nur hoffen, dass es so wird, wie Coach Fatah vor dem ersten Kickoff meinte: Man müsse jede Woche besser werden, „damit uns gegen Ende hin nicht die Luft ausgeht“. Nach der Klatsche heißt es: „Mund abwischen und weiter geht’s.“
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