Zwei Tiroler sind dabei: Mit diesen Spielern fährt Österreich zur WM
Rund viereinhalb Wochen vor dem ersten WM-Gruppenspiel gegen Jordanien (17. Juni/6.00 Uhr) steht Österreichs Aufgebot für das Sport-Event des Jahres. Die Tiroler Alessandro Schöpf und Marco Friedl sind auch dabei.
Wien – Ralf Rangnick präsentierte am Montag in Wien sein 26-köpfiges Aufgebot für die Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika. Während die Abwehr-Routiniers Gernot Trauner und Maximilian Wöber fehlen, sind Michael Svoboda und David Affengruber mit dabei. Als dritten Torhüter entschied sich Rangnick für Florian Wiegele statt Tobias Lawal. Auch die Tiroler Alessandro Schöpf und Marco Friedl schafften es ins Aufgebot.
Rangnicks WM-Kader entspricht weitestgehend dem Aufgebot, das er vor den Testspielen im März gegen Ghana (5:1) und Südkorea (1:0) einberufen hatte.
Der ÖFB-Kader für die WM
Tor: Patrick Pentz (Bröndby, 18 Länderspiele), Alexander Schlager (Red Bull Salzburg, 25), Florian Wiegele (Viktoria Pilsen, 1)
Verteidigung: David Affengruber (Elche, 1 Länderspiel/0 Tore), David Alaba (Real Madrid, 112/15), Kevin Danso (Tottenham Hotspur, 31/0), Marco Friedl (Werder Bremen, 10/0), Philipp Lienhart (SC Freiburg, 40/3), Phillipp Mwene (FSV Mainz, 29/0), Stefan Posch (FSV Mainz, 51/5), Alexander Prass (TSG Hoffenheim, 18/0), Michael Svoboda (Venezia, 4/0)
Mittelfeld: Christoph Baumgartner (RB Leipzig, 58/19), Carney Chukwuemeka (Borussia Dortmund, 2/1), Florian Grillitsch (SC Braga, 59/1), Konrad Laimer (Bayern München, 56/7), Marcel Sabitzer (Borussia Dortmund, 97/25), Xaver Schlager (RB Leipzig, 50/4), Romano Schmid (Werder Bremen, 33/3), Alessandro Schöpf (WAC, 35/6), Nicolas Seiwald (RB Leipzig, 46/1), Paul Wanner (PSV Eindhoven, 2/0), Patrick Wimmer (VfL Wolfsburg, 30/1)
Angriff: Marko Arnautovic (Roter Stern Belgrad, 132/47), Michael Gregoritsch (FC Augsburg, 74/24), Sasa Kalajdzic (LASK, 21/4)
Der WM-Traum erfüllt sich auch für die im Frühjahr vom deutschen bzw. englischen Verband zum ÖFB gewechselten Zukunftshoffnungen Paul Wanner und Carney Chukwuemeka. „Wir wollen auf jeden Fall weiter kommen als bei der EURO. Das heißt, wir müssen die Gruppe überstehen und die erste Play-off-Runde meistern“, gab Rangnick als Zielvorgabe an. „Wir fahren nicht mit dem Motto ‚Dabei sein ist alles‘ zur WM.“
Im Gegensatz zur EM 2024 in Deutschland, als neben Goalie Schlager mit Kapitän David Alaba und Xaver Schlager auch zwei Schlüsselspieler verletzt fehlten, stehen für Österreichs erste WM-Teilnahme seit 28 Jahren alle wesentlichen Akteure zur Verfügung. Rangnick legte sich schon vor der endgültigen Nennfrist am 1. Juni auf seinen endgültigen 26-Mann-Kader fest, um dann keine Spieler mehr enttäuschen und streichen zu müssen.
ÖFB-Spieler auf Abruf
Tor: Tobias Lawal (KRC Genk, 1), Nikolas Polster (WAC, 0)
Abwehr: Christoph Klarer (Birmingham City, 0), Leopold Querfeld (Union Berlin, 5/0), Gernot Trauner (Feyenoord Rotterdam, 16/2), Nikolas Veratschnig (FSV Mainz, 0), Maximilian Wöber (Werder Bremen, 31/0)
Mittelfeld: Thierno Ballo (Millwall, 1/0), Marco Grüll (Werder Bremen, 8/0), Sascha Horvath (LASK, 0), Dejan Ljubicic (Schalke 04, 9/1), Matthias Seidl (SK Rapid, 8/1), Kevin Stöger (Borussia Mönchengladbach, 5/0)
Angriff: Raul Florucz (Union Saint-Gilloise, 3/0), Andreas Weimann (SK Rapid, 26/2), Nikolaus Wurmbrand (SK Rapid, 4/1)
Die Rangnick-Auswahl trifft sich am 27. Mai auf dem ÖFB-Campus in Wien-Aspern, ehe am 1. Juni im Ernst-Happel-Stadion gegen Tunesien der letzte WM-Test auf heimischem Boden auf dem Programm steht. Am 4. Juni erfolgt die Anreise ins WM-Quartier nach Kalifornien. Am 17. Juni (6.00 Uhr) in Santa Clara steht der WM-Auftakt gegen Jordanien an. Die weiteren ÖFB-Gruppengegner sind Weltmeister Argentinien und Algerien. (TT.com)
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