Neuer Schub durch RAIQA-Quartier: RLB Tirol meldet Zuwächse und höheren Gewinn
Die Raiffeisen-Landesbank Tirol präsentierte im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung ihre Bilanz für 2025.
Die Bilanzsumme stieg leicht auf 10,48 Mrd. Euro, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) legte von 45,1 auf 55,5 Mio. Euro zu. Das Betriebsergebnis gab von 69,5 auf 54,6 Mio. Euro nach. Die Kernkapitalquote wurde trotz verschärfter Kapitalregeln aus Basel III von 16,04 auf 16,33 Prozent ausgebaut.
„Das gute Ergebnis 2025 bestätigt, dass wir als Raiffeisen-Landesbank Tirol stabil aufgestellt sind und Chancen trotz eines weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds konsequent nutzen“, betont Vorstandsvorsitzender Thomas Wass. Die ausgezeichnete Risikosituation sei „kein Zufall, sondern das Ergebnis einer auf Tirol konzentrierten Kreditpolitik sowie vorausschauender Steuerung“.
Im Vorjahr habe es ein sehr erfreuliches Finanzierungsgeschäft sowie eine deutliche Steigerung der Dienstleistungserträge gegeben, so Wass. Über den Erwartungen sei der Dividenden-Ertrag aus der Beteiligung (die RLB Tirol hält 3,67 Prozent) an der Raiffeisen Bank International (RBI) ausgefallen.
Neue Strategie ausgearbeitet
Ein zentraler Meilenstein im Jahr 2025 war laut RLB-Vorständin Gabriele Kinast die Entwicklung der „Strategie 2029“. Im Zentrum der neuen Bankstrategie stehe eine noch stärkere Zentrierung auf die KundInnen.
Einen zusätzlichen Schwung erhofft man sich bei der RLB Tirol durch das letzte Woche eröffnete RAIQA. Insgesamt wurden dafür in das Raiffeisen-Quartier samt Hotel, Gastronomie und Geschäften im Herzen von Innsbruck 155 Mio. Euro investiert.
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