Magie im Märchenschloss

„Der Klang Neuschwansteins“ feiert Kinopremiere – zwischen Vision, Musik und Mythos

Besuchermagnet: Neuschwanstein gehört zu den meistbesuchten Schlössern Europas. Rund 1,4 Millionen Menschen besichtigen das „Schloss des Märchenkönigs“ pro Jahr.
© IMAGO/Action Pictures

Schloss Neuschwanstein zählt zu den weltweit bekanntesten Bauwerken und ist bis heute Projektionsfläche für Kunst, Geschichte und kulturelle Imagination. Ab dem 18. Juni bringt Regisseur Andreas Morell eine Dokumentation in die deutschen Kinos, welche die Verbindung von Architektur, Musik und kultureller Vision rund um das Märchenschloss beleuchtet.

Schwangau, Füssen – Der Bau von Neuschwanstein war eines der persönlichsten Projekte König Ludwigs II., inspiriert von den Opern Richard Wagners. Ludwig verstand es als Gesamtkunstwerk, in dem Musik, Raumwirkung, Bildsprache und Atmosphäre verschmelzen sollten. Der Dokumentarfilm „Der Klang von Neuschwanstein“ greift diese Idee auf und untersucht 140 Jahre nach Ludwigs Tod die Verbindung von Architektur und Musik, die dem Schloss von Beginn an eingeschrieben war.

Im Fokus stehen Ludwigs Vision und die heutige Nutzung Neuschwansteins als Konzertort. Der Film begleitet die Neuschwanstein-Konzerte vor der Kulisse des UNESCO-Weltkulturerbes und verbindet Konzertaufnahmen internationaler SolistInnen mit historischen Hintergründen, Experteninterviews und Einblicken hinter die Kulissen.

Neben musikalischen Darbietungen beleuchtet die Dokumentation auch die kulturellen, architektonischen und historischen Dimensionen des Schlosses. „Uns hat besonders interessiert, welche Rolle Musik und Architektur in der Vorstellung König Ludwigs II. gespielt haben und warum dieser Ort bis heute Künstler aus aller Welt inspiriert“, erklärt Matthias Greving, geschäftsführender Produzent der Kinescope Film GmbH.

Premieren

13. Juni, 19.30 Uhr – Alpenfilmtheater Füssen

15. Juni – Rio Filmpalast München

Kinostart: 18. Juni (in ganz Deutschland)

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