Tirolerin verliert durch falschen Bankmitarbeiter mehrere Tausend Euro
Eine 44-jährige Frau ist Opfer eines Telefonbetrugs geworden. Unbekannte Täter gaben sich als Bankmitarbeiter aus und veranlassten mehrere Transaktionen.
Bei der Polizei in Kematen erstattete am Dienstag eine 44-jährige Frau Anzeige, nachdem sie Opfer eines Betrugs geworden war. Bereits am 22. Mai hatte sie einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter ihrer Bank erhalten.
Der Mann teilte der Frau mit, dass es zu einer auffälligen Abbuchung gekommen sei und ihr Konto sowie Online-Banking vorsorglich gesperrt werden müsse. In weiterer Folge erhielt die 44-Jährige über WhatsApp einen Link mit einer Anleitung und blieb währenddessen im telefonischen Kontakt mit dem Anrufer.
Unter laufender Anleitung führte die Frau mehrere Schritte im Online-Banking durch. Anschließend wurde sie aufgefordert, ihre Banking-App zu löschen und die Bankkarte nicht mehr zu verwenden. Für die Wiederherstellung des Kontos wurde ihr ein Termin in einer Bankfiliale angekündigt.
Als die Frau dort vorsprach, stellte sich heraus, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war. Durch unrechtmäßige Abbuchungen und Transaktionen entstand ein Schaden von mehr als Zehntausend Euro. (TT.com)
Meistgelesene Artikel
Opfer wohl aus Osttirol
Tragisches Unglück im Ferienparadies: Vier Österreicher sterben bei Absturz
Jede Hilfe kam zu spät
Bergsteiger stürzte am Großen Rettenstein bei Kirchberg in den Tod
Vier Osttiroler tot
Neue Details nach Absturz: „Tiefe Betroffenheit“ in der Heimat, Ursache bleibt rätselhaft
Tödlicher Streit
Tiroler in der Schweiz erstochen: Verdächtiger stellte sich bei der Polizei
Eröffnung im März
Schluss nach nur zwei Monaten: Asia-Shop in Innsbrucker Innenstadt hat zugesperrt