Kleine KünstlerInnen auf großer Bühne: Volksschule Oberperfuss wurde zur Savanne
Giraffen und Zebras eroberten kürzlich den Mehrzwecksaal der Volksschule Peter Anich in Oberperfuss. Das Musical „Tuishi pamoja“ erzählte von Vorurteilen, Toleranz und Freundschaft – mit spielfreudigen Schülerinnen und Schülern auf der Bühne.
Oberperfuss – Am Freitag lud die Volksschule Peter Anich aus Oberperfuss zu einer ungewöhnlichen Musicalaufführung in den Mehrzwecksaal ein: Zu erleben war das Stück „Tuishi pamoja. Eine Freundschaft in der Savanne“ von Sandra Engelhardt (Text) und Martina Maria Schulte (Musik). Die Besonderheit: Als DarstellerInnen waren die Schülerinnen und Schüler der 3a- und der 3b-Klasse zu erleben.
„Tuishi pamoja“ ist Swahili und bedeutet so viel wie „Wir wollen zusammen leben“. Das gleichnamige Musical erzählt eine Geschichte über Vorurteile, Freundschaft und Toleranz: Machen Streifen wirklich blöd? Und stimmt es, dass man sich mit langhalsigen Tieren sowieso nicht vernünftig unterhalten kann?
Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich im Stück das Giraffenkind Raffi und das kleine Zebra Zea. Schließlich leben ihre Herden seit Jahren nebeneinander, ohne aber miteinander zu reden. Doch piffige Erdmännchen und ein Angriff der Löwen, der ausnahmsweise etwas Gutes bewirkt, setzen nachhaltige Veränderungen in Gang ...
Zum beschwingten Stück mit klarer Botschaft, auf die Bühne gebracht unter der Gesamtleitung von Andrea Seelaus und Alexandra Triendl-Zangerle, erklang in Oberperfuss groovige, afrikanisch angehauchte Musik. Zuvor war das einstündige Stück schon bei zwei internen Schulaufführungen zu erleben.
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