Nach Tag des Abschieds heißt es für Schwazer Handballer weiter zittern
Die Schwazer Handballer mussten sich am Freitagabend in der HLA-Meisterliga Graz knapp mit 24:25 geschlagen geben. Klassenerhalt noch nicht gesichert.
Bei den Schwazer Handballern herrschte gestern wahrlich keine Festtagsstimmung: Erst wurden die mit Saisonende scheidenden Stützen Thomas Kandolf, Johannes Demmerer, Tobias Grothues und Sebastian Spendier in ihrem abschließenden Heimspiel verabschiedet. Und dann konnte auch hinter die Mission Klassenerhalt noch kein Haken gesetzt werden. Die Adler mussten sich am vorletzten Spieltag der Saison zuhause gegen Graz trotz Aufholjagd in der zweiten Halbzeit mit 24:25 geschlagen geben.
In der Tabelle der aus vier Teams bestehenden Abstiegsrunde rutschten die Tiroler (14 Punkte) damit auf den zweiten Platz hinter Graz zurück. Schwaz hofft heute wohl auf einen Sieg von Bregenz (3./ebenfalls 14 Punkte) bei Schlusslicht Hollabrunn (12 Punkte). Dann wäre die Gefahr zwar noch nicht gebannt, aber der klare Sieg im direkten Duell würde den Schwazern vor dem finalen Spiel in Hollabrunn am Mittwoch helfen. Bei einem Remis oder einem Hollabrunn-Sieg würde man vor einem Herzschlagfinale stehen.
Die Truppe von Trainer Christoph Jauernik lief dem Geschehen von Beginn weg hinterher. Schwaz konnte erst in der 47. Minute durch Kandolf erstmals in Führung gehen, letztlich das Ruder aber nur kurz herumreißen. Bei der ersten Heimpleite seit über einem Monat waren Filip Peric (neun Treffer) und Lukas Prader (fünf Treffer) die besten Werfer.
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