In Klinik verstorben

Unfall in Kössen forderte Todesopfer: 24-Jähriger erlag seinen Verletzungen

Ein schwerer Verkehrsunfall in Kössen hat ein trauriges Nachspiel. Ein 24-Jähriger erlag nun – knapp zwei Wochen später – in der Innsbrucker Klinik seinen schweren Verletzungen.

Kössen – Der schwere Verkehrsunfall auf der Walchsee Bundesstraße (B172) vom 30. Mai hat nun ein Todesopfer gefordert. Wie die Polizei mitteilte, ist der 24-jährige bulgarische Unfalllenker am Donnerstag, dem 11. Juni, in der Klinik Innsbruck verstorben.

Der junge Mann war am Tag des Unfalls mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit von Kössen kommend in Richtung Walchsee unterwegs und verlor in einer Rechtskurve mit 60-km/h-Beschränkung die Kontrolle über seinen Wagen. Das Fahrzeug drehte sich mehrfach um die eigene Achse, kollidierte mit zwei Leitpflöcken und wurde schließlich auf die Gegenfahrbahn geschleudert.

Dort krachte das Auto frontal in den entgegenkommenden Pkw eines 19-jährigen Deutschen. Durch die abrupte Vollbremsung des 19-Jährigen konnte ein nachfolgender, 69-jähriger deutscher Autofahrer nicht mehr rechtzeitig reagieren und prallte in dessen Heck. Beide Fahrzeuge wurden daraufhin von der Fahrbahn geschleudert – eines kam auf einem Feld, das andere neben der Straße zum Stillstand.

In der Klinik verstorben

Der 24-jährige bulgarische Lenker erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen und musste nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber abtransportiert werden. Trotz aller medizinischen Bemühungen verstarb er knapp zwei Wochen später in der Klinik.

Die drei Fahrzeuginsassen im Auto des 19-Jährigen wurden bei dem Unfall leicht verletzt und ins Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol gebracht. Die vier Insassen im Wagen des 69-Jährigen blieben unverletzt. An allen drei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. (TT.com, APA)