Waldbrände in Eben und Waidring: Polizei-Hubschrauber mussten Feuerwehren unterstützen
In Eben am Achensee und bei Waidring brachen am Montagnachmittag Feuer in schwer zugänglichen Geländeabschnitten aus. Die Hilfe und der Einsatz der Helis aus Innsbruck und Salzburg war effektiv.
Eben a. A., Waidring – Gegen 13.45 Uhr wurde in Waidring ein Waldbrand gemeldet. „Ein Baum hat gebrannt, wahrscheinlich durch Blitzschlag“, erklärt der örtliche Feuerwehrkommandant Alexander Foidl. Da sich der Brandort in unwegsamen Gelände befand, wurde Hubschrauber-Unterstützung angefordert. Sowohl die Libelle aus Innsbruck als auch jene aus Salzburg waren im Einsatz. „Erfolgreich“, so Foidl, denn es konnte bald „Brand aus“ gemeldet werden.
Etwa eine dreiviertel Stunde später, gegen 14.30 Uhr, wurde auch ein Feuer im Rofan bei Eben am Achensee gemeldet. 15 Mann der Feuerwehr Eben unter Kommandant Daniel Paulitsch rückten aus. „Der Brand war auf gut 1700 Metern“, erklärt Paulitsch. Weil auch dort das Durchkommen sehr schwer war, wurde ebenfalls ein Hubschrauber zur Unterstützung angefordert. Außerdem halfen sechs Mann der Schwazer Feuerwehr mit, berichtet der Kommandant.
In Brand stand ein gut zehn mal zehn Meter großes Waldstück, die Ebener Feuerwehr war mit Löschrucksäcken aufgestiegen, um das Feuer vor Ort einzudämmen. Auch dort mit Erfolg. Nach insgesamt fünf Löschflügen der Libelle aus Innsbruck konnte gegen 17.30 Uhr „Brand aus“ gegeben werden.