Weitere Führungsaufgabe

Neuer Job für Ex-Staatssekretär Florian Tursky in Berlin

Der ehemalige Büroleiter von Tirols Ex-Landeshauptmann Günther Platter war von Mai 2022 bis März 2024 Staatssekretär.
© Thomas Böhm

Ex-ÖVP-Digitalisierungsstaatssekretär Florian Tursky hat eine neue Aufgabe an der Schnittstelle zwischen Politik und Technologieunternehmen auf internationaler Ebene in Berlin.

Florian Tursky hat einen neuen Job: Der 38-jährige Tiroler leitet seit dem 1. Juni das „Global Government Technology Centre“ (GGTC) in Berlin, wie Tursky bestätigte. Die Plattform vernetzt laut eigenen Angaben Regierungen weltweit mit Technologieunternehmen, Wissenschaft und internationalen Organisationen.

Die Initiative „für staatliche Innovation und digitalen Wissenstransfer“ war vom Weltwirtschaftsforum (WEF) und GovTech Deutschland, einem Netzwerk zur Modernisierung der Verwaltung, ins Leben gerufen worden.

Für Tursky handelt es sich um eine weitere Aufgabe mit Führungsfunktion in Deutschland, nachdem er bereits Anfang vergangenen Jahres zum Leiter des „Vodafone Institut Europe“ des gleichnamigen britischen Telekommunikationsunternehmens mit Standorten in Düsseldorf und Berlin bestellt worden war.

Der Staatssekretär im deutschen Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, Markus Richter (CDU), lobte Tursky unterdessen in einer Aussendung von GGTC. Dieser verbinde „politische Erfahrung mit einem tiefen Verständnis für staatliche Modernisierung und internationale Technologiepolitik“ und sei während seiner Staatssekretärszeit ein „international hervorragend vernetzter und technologisch versierter Digitalisierungspolitiker“ gewesen.

Tursky hat seinen privaten Lebensmittelpunkt mit seiner Familie mittlerweile in der Schweiz und pendelt zwischen dort und Deutschland.

Schlappe als Innsbrucker Bürgermeisterkandidat

Der ehemalige Büroleiter von Tirols Ex-Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) war von Mai 2022 bis März 2024 Staatssekretär. Im April 2024 kandidierte er bei der Innsbrucker Gemeinderatswahl als Bürgermeisterkandidat des Bündnisses „das Neue Innsbruck“, fuhr jedoch eine herbe Wahlniederlage ein. Letztlich verabschiedete er sich aus der Politik. (APA)