Schwaz: Millionen-Projekt für klimaneutrale Wärme vorgestellt
Die Stadtwerke Schwaz stellten das 25 Millionen Euro schwere Projekt WÄRME SCHWAZ vor. In einer gut besuchten Veranstaltung im SZentrum Schwaz informierten sie über eine klimaneutrale Wärmeversorgung. Bürger und Unternehmen zeigten großes Interesse an der nachhaltigen Energiezukunft der Region.
Bürgermeisterin Victoria Weber und Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler eröffneten die Veranstaltung mit lobenden Worten für das zukunftsweisende Projekt. Stadtwerke-Geschäftsführer Karl Heinz Greil präsentierte die geplante Wärmeversorgung. Rupert Ebenbichler von der Energie Agentur Tirol informierte über mögliche Förderungen.
Im Messebetrieb präsentierten die Stadtwerke Schwaz gemeinsam mit den möglichen Projektpartnerfirmen Syncraft, Innio, Isoplus und Aqotecdie Wärmeerzeugung mittels Großwärmepumpen, Power-to-Heat-Anlage zur Überstromnutzung, Biomassekraftwerk mit Gasmotoren und Wärmeverteilung mit Fernwärmeleitungen sowie Übergabestationen in Gebäuden. Die Besucher erhielten Auskunft zu den Anschluss- und Betriebskosten von Wärme Schwaz und die Energie Agentur Tirol stand zum Thema Förderungen Rede und Antwort.
Zukunft ohne Öl und Gas
WÄRME SCHWAZ verspricht laut den Stadtwerken eine klimaneutrale Wärmeversorgung. Sie soll Schwaz von Öl und Erdgas unabhängig machen. Schon die erste Baustufe liefert 26 Gigawattstunden. Das spart jährlich rund 3 Millionen Liter Heizöl oder Erdgas. Bis 2050 soll das Netz wachsen. Es soll die ganze Stadt und eventuell Nachbargemeinden versorgen.
Seitens der Stadtwerke wird betont: Das Vorhaben stärke den Wirtschaftsstandort. Es sichere Arbeitsplätze und Wertschöpfung bleibe in der Region. Jährlich reduziert WÄRME SCHWAZ 6000 Tonnen CO₂ und lege so den Grundstein für eine nachhaltige Energiezukunft.
Größtes Investitionsvorhaben
Die erste Baustufe erschließt 800 Objekte. Sie liegt östlich des Lahnbachs. Fünf Kilometer Haupttrasse und sieben Kilometer Nebentrassen entstehen. Die Stadtwerke Schwaz investieren 25 Millionen Euro. Dies ist ihr größtes Bauvorhaben derzeit.
Bürgermeisterin Victoria Weber und Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler hoben erneuerbare Energieträger und nachhaltige Lösungen hervor und verwiesen auf regionale Wertschöpfung.
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