Präsident gratulierte

Innsbrucker Physiker mit renommiertem Preis in Italien ausgezeichnet

Der italienische Präsident Sergio Mattarella (l.) gratulierte dem Quantenphysiker Hannes Pichler (r.) zu der hohen Auszeichnung.
© Giovanni De Angelis

Die Accademia dei Lincei, Italiens Akademie der Wissenschaften, verlieh kürzlich eine der bedeutendsten Auszeichnungen an herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kunst. Auch ein Innsbrucker Forscher wurde gewürdigt.

Im Beisein des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella nahm der Innsbrucker Quantenphysiker Hannes Pichler kürzlich den renommierten Antonio-Feltrinelli-Giovani-Preis in Physik entgegen. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert und wird von der „Accademia dei Lincei“, der ältesten wissenschaftlichen Akademie Italiens, an ForscherInnen unter 40 Jahren verliehen, die in ihrem Fach außergewöhnliche Erfolge erzielt haben.

Der gebürtige Südtiroler Pichler forscht und lehrt an der Universität Innsbruck Theoretische Physik mit dem Schwerpunkt Quantenoptik, Quanteninformationsverarbeitung und Quantenvielteilchenphysik. Er wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Er erhielt unter anderem den ECT Starting Grant des Europäischen Forschungsrats, den Hans-und-Walter-Thirring-Preis und den Ignaz. L Lieben-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Für die Innsbrucker Quantenphysik ist es die zweite Auszeichnung dieser Art: 2017 wurde Francesca Ferlaino mit dem Antonio-Feltrinelli-Giovani-Preis ausgezeichnet. Der Preis geht auf das Vermächtnis des gleichnamigen Mailänder Unternehmers zurück, der sein persönliches Vermögen der Förderung von Wissenschaft und Kunst widmete. (TT)