Verwechslung am Flughafen

Schock für Frau in Oberösterreich: Leichenteile fälschlich an Unternehmen geliefert

Die Sendung mit den Leichenteile wurde statt an ein Labor in Deutschland zu einem Innviertler Betrieb gelifert.
© BARBARA GINDL

Als eine Mitarbeiterin des Flugzeugherstellers FACC ein Paket öffnete, stieß sie auf menschliche Überreste. Diese hätten eigentlich an ein Labor in Deutschland gehen sollen.

St. Martin im Innkreis – Eine Mitarbeiterin des Innviertler Flugzeugherstellers FACC hat Montagnachmittag Leichenteile in angelieferten Paketen entdeckt. In acht Kühlpaketen befanden sich Torsos, bestätigte die Polizei einen Bericht auf ORF Oberösterreich Dienstagmittag. Es dürfte offenbar am Flughafen München zu einer Verwechslung der Luftfracht aus den USA gekommen sein. Die Sendung mit den menschlichen Überresten hätte an ein Labor nach Deutschland gehen sollen.

Eine Mitarbeiterin von FACC hatte ein erstes Paket geöffnet und war auf die menschlichen Überreste gestoßen. Geschockt habe sie ihre Vorgesetzten informiert, die die Polizei einschalteten, hieß es beim ORF. Die Behörden hätten sich bereits darum gekümmert, dass die Pakete zum eigentlichen Adressaten gelangten. Auch FACC habe schon die richtige Lieferung erhalten, so eine Sprecherin der Landespolizeidirektion.