Strategie mit Erfolg: Bergbahn Kitzbühel meistert wirtschaftliche Unsicherheiten
Die Bergbahn AG Kitzbühel blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024/25 zurück: Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen konnte das Unternehmen Rekordumsätze erzielen.
Kitzbühel – Im Rahmen der 99. ordentlichen Hauptversammlung der Bergbahn AG Kitzbühel am 16. Juni 2026 im K3 KitzKongress blickte das Unternehmen auf ein sehr gutes Geschäftsjahr 2024/25 zurück. „Trotz wirtschaftlich anspruchsvoller Rahmenbedingungen, steigender Kosten in vielen Bereichen und anhaltender Unsicherheiten konnte KitzSki seine Position als einer der führenden touristischen Leitbetriebe in der Region weiter festigen“, erklärte der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Bürgermeister Klaus Winkler.
Wachstum trotz Unsicherheiten
Sowohl das Winter- als auch das Sommergeschäft entwickelten sich erfreulich: Mit rund 1,42 Millionen Erstzutritten im Winter und über 300.000 Gästen im Sommer verzeichnete KitzSki Zuwächse gegenüber dem Vorjahr. Die wirtschaftliche Entwicklung spiegelt diese positive Nachfrage wider: Die Umsatzerlöse übertrafen mit mehr als 72 Millionen Euro erstmals die Marke von 70 Millionen Euro.
Das Geschäftsjahr 2024/25 wurde mit einem Jahresüberschuss von rund 2,5 Millionen Euro abgeschlossen. „Die erfreuliche Entwicklung zeigt, dass wir auch in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld wachsen und gleichzeitig konsequent in die Zukunft investieren können“, betonten die Vorstände Anton Bodner und Christian Wörister.
Investitionen in die Zukunft
Insgesamt investierte das Unternehmen weiterhin gezielt in nachhaltig wirksame Infrastruktur, verbesserte Qualität und wichtige Zukunftsprojekte. So wurde das neue Personalhaus bei der Hahnenkammbahn mit 60 Wohneinheiten fertiggestellt. Ein besonderer Schwerpunkt lag im Berichtsjahr auf weiteren Maßnahmen zur Optimierung der Beschneiungsanlagen, und die Arbeiten am Schlüsselprojekt Speicherteich Sonnenrast wurden gestartet.
Ebenfalls begonnen wurden die Vorbereitungen für ein weiteres Großprojekt: den Neubau der Parkgarage bei der Fleckalmbahn. Zudem wird der Ausbau des Sommerangebots bei KitzSki fortgesetzt. Einen bedeutsamen Schritt stellte dabei der Bau des Kirchberg Trails dar. Mit rund zehn Kilometern Länge gilt er nun als längster Flow Trail Tirols und erweitert das Angebot für Einheimische und Gäste gleichermaßen.
Mitarbeiter als zentraler Erfolgsfaktor
Im Geschäftsjahr 2024/25 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 347 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 21 Lehrlinge. Investitionen in moderne Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildungsangebote sowie die gezielte Förderung junger Fachkräfte sollen die Position als attraktiver Arbeitgeber weiter stärken. „Die Lehrlinge von heute sichern die Zukunft unseres Unternehmens“, betonte der Vorstandsvorsitzende Anton Bodner.
Auch im Bereich Nachhaltigkeit wurden wesentliche Schritte gesetzt. Mit der Teilnahme an der Global Sustainability Ski Alliance als einziges Skigebiet in Österreich und den Vorbereitungen zur EMAS-Zertifizierung (Eco-Management and Audit Scheme) verfolgt das Unternehmen seinen Weg zu einer ökologisch, wirtschaftlich und sozial nachhaltigen Entwicklung konsequent weiter.