Viel zu tun für die Tiroler Bergretter, Schulklasse in Jerzens ausgeflogen
Die Bergretter in Tirol hatten am Montagabend einige Einsätze im ganzen Land. Die Einsatzkräfte rückten unter anderem im Pitztal, am Pillersee, im Außerfern und in Kufstein aus.
So ging kurz vor 18 Uhr ein Notruf aus Jerzens ein. Eine deutsche Schulklasse – 15 SchülerInnen im Alter von 17 bis 19 Jahren und drei Lehrkräfte – traute sich im Bereich der Geigenkamm wegen eines plötzlich aufziehenden Gewitters nicht mehr weiter. „Die Gruppe brachte sich in einem Schutzraum der Bergrettung in Sicherheit“, hieß es von der Leitstelle Tirol. Dort warteten sie den Regenschauer erst einmal ab.
Nachdem nicht klar war, ob noch weitere Gewitter aufziehen könnten und der Handyempfang schlecht war, setzten die LehrerInnen den Notruf ab. Die Bergrettung Jerzens wurde alarmiert, der Polizeihubschrauber Libelle wurde ebenfalls zum Einsatz gerufen. Die Einsatzkräfte bargen die 18 Personen, die dann zum Hochzeiger Haus ausgeflogen wurden. Verletzt wurde niemand.
Einsätze auch im Außerfern und im Unterland
Nur wenige Minuten später wurde die Bergrettung St. Ulrich am Pillersee zu einem Einsatz gerufen. Eine Frau hatte sich in einem Klettersteig verstiegen. Auch sie wurde unverletzt geborgen.
Bei der Musauer Alm kam es zu einem Radunfall. Eine Bikerin war gestürzt und hatte sich am Bein verletzt, berichtete die Leitstelle. Sie wurde von der Bergrettung Reutte geborgen und anschließend ins Krankenhaus Reutte gebracht.
Am Abend musste außerdem die Bergrettung Kufstein zwei Wanderinnen zu Hilfe kommen. Die Frauen hatten sich in felsigem Gelände verstiegen und kamen nicht mehr weiter. (TT.com)