Spanien, Kanada oder doch Kap Verde? Auf diese Gegner könnte das ÖFB-Team treffen
Österreichs Aufstiegschancen sind nach der 0:2-Niederlage gegen Argentinien weiterhin sehr gut. „Wir haben alle Möglichkeiten. Wir haben uns eine gute Ausgangsposition geschaffen im ersten Spiel“, erinnerte Michael Gregoritsch. Bei einem Sieg oder Remis gegen Algerien spielen die Österreicher als Gruppenzweiter im Sechzehntelfinale in Los Angeles weiter – unweit ihres Quartiers in Santa Barbara, in das sie beim Aufstieg jedenfalls zurückkehren.
Gegner wäre aller Voraussicht nach der Sieger des Duells Spanien gegen Uruguay. Sollte Kap Verde gegen Saudi-Arabien höher gewinnen als Uruguay gegen Spanien, würde der krasse Außenseiter als Gruppensieger und kommender Gegner warten. Bei einem Remis zwischen Spanien und Uruguay bräuchte Kap Verde einen Sieg mit zumindest vier Toren Unterschied, um die führenden Spanier noch abzufangen.
Zum Zeitpunkt des Anpfiffs in Kansas City werden sowohl Österreich als auch Algerien über die genaue Ausgangslage Bescheid wissen – auch, auf wen ein Gruppendritter im Aufstiegsfall treffen würde. Die statistisch wahrscheinlichste Variante dafür ist in Vancouver der Sieger der Gruppe mit Kanada und der Schweiz.
ÖFB-Team bei Aufstieg gegen Gruppensieger
„Natürlich bekommt man mit, was sein könnte, wer der nächste Gegner sein könnte, und auf welchem Platz man wen kriegen könnte“, erklärte Patrick Wimmer. Falls das ÖFB-Team aufsteigt, wartet in der ersten K.o.-Runde in jedem Fall ein Gruppensieger, der sich das laut Wimmer auch verdient habe. „Der Gegner wird wahrscheinlich sehr, sehr schwer werden, wenn wir weiterkommen.“
Den Algeriern würde ein Remis mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit reichen, um als einer der acht von zwölf besten Dritten aufzusteigen. Bei Österreich könnte das eher als bei Algerien sogar mit einer knappen Niederlage der Fall sein. „Wir haben von Anfang an gewusst, es könnte auf ein Endspiel gegen Algerien hinauslaufen“, schilderte Gregoritsch die Konstellation in der Gruppe. „Das macht mich relativ sicher, dass wir gut vorbereitet sein werden.“ (APA)
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