Drama im Urlaub: Linzerin wurde nach Hai-Attacke Unterschenkel amputiert
Eine Reise auf die Galapagos-Inseln endete für eine Österreicherin im Krankenhaus. Die Frau wurde von einem Hai gebissen, ein Unterschenkel musste amputiert werden.
Bei einer geführten Schnorcheltour wollte eine 30-jährige Linzerin mit ihrem Mann Tiere beobachten und filmen. Gemeinsam mit sieben anderen Touristen und einem Guide fuhr das Paar von Santa Cruz ausgehend in die Buchten einer kleinen benachbarten Insel. Während die Oberösterreicherin im flachen Wasser trieb und ihre Kamera ausrichtete, kam es plötzlich zur Hai-Attacke.
„Ich habe so viel Glück, noch am Leben zu sein“, sagte Elisabeth A. im Gespräch mit den OÖ-Nachrichten und schilderte ihren dramatischen Vorfall im Urlaub. „Er kam aus dem Nichts, niemand hatte zuvor einen Hai gesehen.“ Das Tier verbiss sich im Bein und verletzte die Frau schwer.
Als der Hai von seinem Opfer abließ, eilten gleich zwei kanadische Ärzte, die zufällig der Ausflugsgruppe angehörten, zu Elisabeth A. und leisteten Erste Hilfe. Die Schwerverletzte wurde dann mit dem Boot zurück nach Santa Cruz gebracht und erstmals operiert. Bei einer weiteren Operation in Ecuador musste der Frau der Unterschenkel amputiert werden.
Für die Linzerin kam die Entscheidung nicht überraschend. „Als ich den Unterschenkel nach dem Hai-Angriff gesehen habe, wusste ich, dass er nicht zu retten sein wird. Ich konnte mich also darauf einstellen.“ Auch ihr linkes Bein wurde bei der Attacke verletzt, doch die Wunden sind nicht so tief und „verheilen gut“. (TT.com)