Es geht nicht immer um die Reichweite, wenig reicht im Alltag aus
Bewusst beschreitet Citroën mit dem ë-C3 Urban Range den Weg der Vernunft: Eine kleine Batterie muss für Ballungsgebiete ausreichen.
Citroën hat sich die tägliche Fahrpraxis vieler Autofahrerinnen und Autofahrer ganz genau angesehen. Dabei ist die Stellantis-Tochter zum Schluss gekommen, dass ein Elektroauto mit kleiner Batterie und günstiger Einpreisung durchaus seinen Reiz haben kann, denn ein Großteil der alltäglichen Fahrten lässt sich auf Kurzstrecken darstellen. Genau dafür ist der ë-C3 Urban Range konzipiert, dem Citroën einen LFP-Akku (Lithium-Eisenphosphat) einpflanzt, der nicht ganz 30 Kilowattstunden netto Energiegehalt bereitstellen kann. Laut WLTP ergibt sich damit eine Reichweite von 212 Kilometern. Zum Vergleich: Der Standard Range verwendet einen 44-kWh-Speicher mit bis zu 326 km Reichweite.
Der Kleinwagen ë-C3 Urban Range schafft 212 km Reichweite
212 Kilometer also – das muss für Ballungsgebiete genügen. Zusammengespannt ist die kompakte Batterie mit einem 113-PS-Elektromotor, der 124 Nm Drehmoment stemmt und der den ë-C3 in 11,6 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt. Bis zu 125 km/h Top-Speed sind möglich. Citroën rechnet mit einem Durchschnittskonsum im Ausmaß von 16,7 bis 17,3 Kilowattstunden je 100 Kilometer – eigentlich nicht wenig für einen Kleinwagen, der auf eine Ausdehnung von 4,02 Metern und ein Leergewicht von 1,34 Tonnen kommt.
Für den ë-C3 Urban Range hat Citroën nur zwei Ausstattungsniveaus vorgesehen, und zwar You sowie Plus. You, ab 22.890 Euro bestellbar, umfasst unter anderem 16-Zoll-Stahlfelgen, einen 7,4-kW-On-Board-Charger, eine Einparkhilfe hinten, Halogen-Scheinwerfer, eine manuelle Klimaanlage und elektrische Fensterheber vorne. Plus, ab 25.750 Euro erhältlich, verwendet 17-Zoll-Stahlfelgen, LED-Scheinwerfer, eine Dachreling, einen 10,25-Zoll-Touchscreen (mit kabelloser Anbindung von Smartphones via Android Auto und Apple CarPlay) sowie eine Citroën-Advanced-Comfort-Federung.