Man muss ihn einfach mögen: den Omoda 9 PHEV
Er ist kräftig, er verfügt über Allradtechnik, er fährt zeitweise emissionsfrei, darüber hinaus gibt es keine Reichweitenprobleme, selbst der Tarif ist einigermaßen fair.
Die Doppelmarke hat in diesem Jahr schon gut begonnen. Die Rede ist von Jaecoo und Omoda – bei dem Doppelpack handelt es sich um Fahrzeuge, die dem chinesischen Konzern Chery Automobile zuzurechnen sind. Ebendieser hat noch vieles in Europa vor, kürzlich lancierte das Unternehmen in Österreich mit Tiggo ein weiteres Label, andere, wie iCaur, Lepas oder Freelander, könnten bald folgen. Die Trendsetter von Chery sind auf alle Fälle Jaecoo und Omoda, sie haben mit den beiden Kompakt-SUV Jaecoo 7 und Omoda 5 einen hervorragenden Start hinlegen können. Dabei haben sie in technischer Hinsicht mit Plug-in-Hybrid und Hybrid kurz ihr Können aufblitzen lassen, was alternative Antriebe betrifft. Bald wird mit dem Jaecoo 5 das erste vollelektrische Fahrzeug in den Handel gelangen. Dort befindet sich schon seit einigen Wochen der Omoda 9, der ausschließlich als Plug-in-Hybrid seine Stärken ausspielt.
In 4,9 Sekunden beschleunigt das SUV von null auf 100 km/h
Das Fahrzeug ist 4,78 Meter lang und verfügt über einen Radstand von 2,8 Metern. Das Leergewicht beträgt 2,27 Tonnen, was daran liegen könnte, dass sich zwei Antriebe im Omoda 9 PHEV die Antriebsaufgaben teilen: Ein 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenzinmotor und ein E-Aggregat leisten zusammen 537 PS und stemmen ein Systemdrehmoment von 650 Newtonmetern. In 4,9 Sekunden sprintet der Omoda 9 PHEV von null auf 100 km/h. Dabei ist er nicht nur schnell, sondern im Grunde auch sparsam, denn das Fahrzeug verwendet einen 34,5-kWh-Akku, der eine rein elektrische Reichweite von 145 Kilometern erzielt. Das hat zur Folge, dass die meisten Kurz- und Mittelstrecken emissionsfrei absolviert werden können, sofern diszipliniert immer wieder eine Ladesäule angesteuert wird.
Den Allradler gibt es ab Werk nur mit einer Ausstattung, nämlich mit Premium Line. Hier sind unter anderem 20-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine Reihe von Fahrassistenzsystemen, ein adaptives Dämpfersystem, eine Zweizonen-Klimaautomatik und mehrfach elektrisch verstellbare Vordersitze an Bord. Zwei 12,3-Zoll-Bildschirme zieren die Armaturentafel, ein Head-up-Display gehört ebenso zur Standard-Bestückung wie ein Sony-Premium-Sound-System mit 14 Lautsprechern. Für gute Sicht sorgen LED-Projektionsscheinwerfer, LED-Rückleuchten und Nebelleuchten vorne und hinten. Dafür verlangen zuständige Händler 48.990 Euro.